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Eltern in der Selbsthilfe – ihre Kinder – ihre Elternrolle

Workshopseminar

Gemeinsames INHOUSE-Angebot der 4 Verbände 

 

Auch Suchtkranke wollen gute Eltern sein. Wer suchtkrank ist, kann seiner Verantwortung als Mutter oder Vater, insbesondere in der akuten Suchtphase, nicht immer gerecht werden. Das Bewusstsein, das eigene Kind enttäuscht und verletzt zu haben, verursacht Scham und Angstgefühle. Dies kann dazu führen, dass das Thema verdrängt wird. Suchtkranke Eltern benötigen daher vor allem Unterstützung, um diese Scham zu überwinden und um Hilfeangebote für sich und die Kinder annehmen zu können. Ihnen muss vermittelt werden, dass sie über vielfältige Möglichkeiten verfügen, die sie auch zum Wohl ihrer Kinder nutzen können.

 

Fakt ist: In den Selbsthilfegruppen finden wir Menschen, die auch als suchtkranke Eltern viele Erfahrungen gemacht haben. Es werden vielleicht schlimme Erinnerungen sein, über die nicht gerne gesprochen wird oder die aus Scham auch verdrängt werden. Die Gruppe bietet jedoch die Chance auch im geschützten Rahmen über das zu sprechen, was schwer zu ertragen ist. Andere Gruppenteilnehmende haben vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht, andere sind schon ein Stück weiter in der Bearbeitung und sind bereits auf einem anderen neuen Weg im Umgang mit ihren Kindern (oder Enkelkindern). Als Eltern haben wir die Aufgabe, unseren Kindern zu ermöglichen ihren eigenen Weg zu gehen, unabhängig von der Sucht und unabhängig von uns. 

 

In diesem Workshopseminar wollen wir uns daher unter anderen beschäftigen mit Fragen wie:

 

  • Wie kann die Sucht-Selbsthilfe suchtkranke Eltern aktiv unterstützen?
  • Wie kann die Sucht-Selbsthilfe ihre Elternkompetenzen nutzen und weitergeben?
  • Wo gibt es  Beispiele aus der Praxis, die wir für unsere eigene Gruppenarbeit nutzen können?

 

Dabei können alle Teilnehmenden in den Gruppen Erfahrungen zum Thema Elternschaft beisteuern und davon profitieren – neben den derzeit aktiven Eltern selbstverständlich auch die „Großelterngeneration“ mit ihren Erfahrungen als Eltern oder mit deren eigenen Eltern. Eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Elternschaft kann helfen, persönliche „Reflexionslücken“ zu schließen, darüber hinaus bietet es die Möglichkeit einer Annäherung zwischen den Generationen.

 

Dieses INHOUSE-Workshopseminar richtet sich an Teilnehmende von Gruppen der Sucht-Selbsthilfe, ausgewiesene Selbsthilfeunterstützende sowie Personen, die als Multiplikatoren mit Bezug zur Selbsthilfe tätig sind. Weitere persönliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Die Mindestteilnehmendenzahl liegt bei 12 Teilnehmenden, maximal können rund 20 Personen teilnehmen.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Datei:

 

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