Inhalt
02. September 2019

bis 05. September 2019 sowie 18.Februar 2020
Fachkraft für „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe nach GVS-Standards"

Allgemeine Informationen (ausgebucht - 4.FB MPU voraussichtlich im 1.Halbjahr 2020)

Fünftägige Weiterbildung vom 02.09. - 05.09.2019 und am 18.02.2020 in der Evangelischen Johannesstift SbR, Johannesstift-Akademie, für Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen oder Psycholog*innen mit einer mindestens zweijährigen Erfahrung in den Feldern der ambulanten, teilstationären oder stationären Suchthilfe  

 

Fahrten unter berauschenden Substanzen und deren Konsequenzen sind über das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) geregelt. Eine Konsequenz kann die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) darstellen, die ein Instrument des Gesetzgebers ist, um die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu überprüfen.

 

Für viele Menschen, v. a. im ländlichen Raum, entwickelt sich aus dem Führerscheinentzug und einer angeordneten MPU mit ungewissem Ergebnis ein Teilhabeproblem, das die Gefahr eines Arbeitsplatzverlustes in sich birgt. Gleichzeitig kann die Chance gesehen werden, dass die verkehrsauffällige Person in dieser Situation zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit ihrem Suchtmittelkonsum gelangt.

 

Die Erfahrungen und die diagnostische Kompetenz nutzend bietet das bestehende ambulante professionelle Suchtkrankenhilfesystem in Deutschland die besten Voraussetzungen für eine qualifizierte MPU-Vorbereitung, die den Betroffenen bei einer intensiven Reflexion und einer Auseinandersetzung mit seinem Suchtmittelkonsum begleitet.

 

Die fünftägige Weiterbildung vermittelt in zwölf Modulen neben fachjuristischem Wissen, Begutachtungsleitlinien und einem Einblick in die Aufgaben sowie die Rolle der Führerscheinstelle und des Gutachters, diagnostische Kenntnisse aber auch strukturierte Interventionen der Beratung und Behandlung von verkehrsauffälligen Straßenverkehrsteilnehmenden. Selbsterfahrung, Fallsupervision und Coaching ermöglichen insbesondere an einem Praxistag eine Reflexion der Umsetzung der erfahrenen theoretischen Inhalte in die praktische Arbeit.

 

Veranstaltungsort:

Evangelisches Johannesstift SbR, Johannesstift-Akademie, Haus 12, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin-Spandau

 

Zielgruppe:

Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen oder Psycholog*innen mit einer mindestens zweijährigen Erfahrung in den Feldern der ambulanten, teilstationären oder stationären Suchthilfe

 

Referenten/Dozierende:

Dr. phil. Oliver Monschau, Dipl.-Psych., Leiter der Begutachtungsstelle für Fahreignung, Osnabrück

 

Frank Stier, Dipl.-Sozialpädagoge, Personal Coach (IHK) und stellvertretender Leiter der Fachstelle für Sucht- und Suchtprävention, Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück, Georgsmarienhütte

 

Anmeldeschluss:

22.07.2019