Termine & Aktuelles

"Wir chatten über Sucht!" - Informationen zu einem neuen Angebot der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe nutzen das Medium Internet in Form eines Chatrooms für die Kontaktaufnahme mit Abhängigen, Angehörigen und Interessierten, um die Sucht-Selbsthilfe und die Angebote der Freundeskreise näherzubringen. Trotz aller Bedenken – denn das Internet bietet auch Suchtpotenzial. Jedoch hat es auch seine guten Seiten und bietet Kommunikation über alle Grenzen auf einfache Art und Weise. Das Angebot eines betreuten Chatrooms (Kommunikation in einem geschützten Raum) soll sich an die Menschen richten, die ihre Probleme zunächst anonym ansprechen möchten. Der betreute Chat soll Kommunikation ohne Ängste und Hemmschwellen bieten und die Teilnehmer dort abholen, wo sie gerade stehen. Ziel ist die Anbindung an örtliche Freundeskreisgruppen oder andere Selbsthilfegruppen zu fördern. Der Chat arbeitet nach dem Leitbild und den Gesprächsregeln der Freundeskreise. In der heutigen Zeit kommt man an dem Medium Internet für die Kontaktaufnahme und Kommunikation nicht mehr vorbei. Wir wollen mit dieser Plattform eine weitere Möglichkeit schaffen, mit Menschen in Kontakt zu treten. Unser Chatroom www.chat.freundeskreise-sucht-baden.de wird täglich (außer Sa.) in der Zeit von 19 bis 21 Uhr von Freundeskreismitgliedern betreut. Weitere Informationen zu diesem Angebot erhalten Sie bei den Freundeskreisen für Suchkrankenhilfe Bundesverband e.V. unter der Telefonnumemr 0561-780413 oder unter mail(at)freundeskreise-sucht.de.

 

Auswertung der Abschlüsse nach GVS Curriculum "Freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe" - Übersicht 2015 veröffentlicht

Mit seinem Evaluierungsverfahren bietet der GVS eine Auswertung zu den abgeschlossenen Ausbildungseinheiten verschiedener Träger in einer Übersicht an. Für die einzelnen an diesem Verfahren teilnehmenden Trägern leistet der GVS einen zusätzlichen Auswertungsservice und stellt diesen die jeweilige Einzelauswertung einer Ausbildungseinheit zur Verfügung. In die nun vorliegende aktuelle Gesamtübersicht für das Jahr 2015 sind die einzelnen Daten anonymisiert zusammengeführt. Lesen Sie mehr!

 

Das Thema „Elternschaft“ in der Sucht-Selbsthilfe

Bericht zur Forschungsstudie aus 2013 - Jetzt verfügbar!

Berlin, 03.02.2016 - Nach längerer Bearbeitungszeit liegt nun ein Bericht mit Ergebnissen und Auswertungen zur Studie aus 2013 vor. Gegenstand der hier behandelten Forschungsstudie war eine anonymisierte Untersuchung zum Thema „Elternschaft“ in den diakonischen Sucht-Selbsthilfegruppen in Form einer zweiteiligen schriftlichen und mündlichen Befragung. Unter Leitung von Agnes Grießmeier und der Gesamtkoordination von Knut Kiepe vom GVS führte eine Forschungswerkstatt an der Evangelischen Hochschule Nürnberg dieses Vorhaben durch. Die Durchführung der Studie erfolgte in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Vertretern der drei diakonischen Sucht-Selbsthilfeverbänden Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche Bundesverband e.V. und den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe - Bundesverband e.V. Lesen Sie mehr!

 

Die Sucht-Selbsthilfe auf dem Kirchentag - Bericht vom BKE

Zusammen mit den anderen Bundesverbänden der Suchtselbsthilfe wurde in einem Zelt der Gemeinschaftsstand der diakonischen Sucht-Selbsthilfe durch die 4 beteiligten Verbände betreut. Hier spiegelte sich die Arbeit in der Suchtselbsthilfe gut wieder. So war z.B. der Infostand der Angehörigen mit einer Angehörigen und deren Tochter aus den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe besetzt. BKD, GVS und BKE standen für Fragen zu allen Süchten zur Verfügung. Lesen Sie mehr!

 

Eltern in der Selbsthilfe – ihre Kinder – ihre Elternrolle

Gemeinsames INHOUSE-Angebot der drei diakonischen Sucht-Selbsthilfeverbände mit dem GVS

Auch Suchtkranke wollen gute Eltern sein. Wer suchtkrank ist, kann seiner Verantwortung als Mutter oder Vater, insbesondere in der akuten Suchtphase, nicht immer gerecht werden. Das Bewusstsein, das eigene Kind enttäuscht und verletzt zu haben, verursacht Scham und Angstgefühle. Dies kann dazu führen, dass das Thema verdrängt wird. Suchtkranke Eltern benötigen daher vor allem Unterstützung, um diese Scham zu überwinden und um Hilfeangebote für sich und die Kinder annehmen zu können. Ihnen muss vermittelt werden, dass sie über vielfältige Möglichkeiten verfügen, die sie auch zum Wohl ihrer Kinder nutzen können. Dieses INHOUSE-Workshopseminar richtet sich an Teilnehmende von Gruppen der Sucht-Selbsthilfe, ausgewiesene Selbsthilfeunterstützende sowie Personen, die als Multiplikatoren mit Bezug zur Selbsthilfe tätig sind. Weitere persönliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Die Mindestteilnehmendenzahl liegt bei 12, maximal können rund 20 Personen teilnehmen. Informieren Sie sich jetzt!

 

CHANCEN NAHTLOS NUTZEN - KONKRET!

Praktische Handlungsempfehlungen zur Zusammenarbeit
zwischen beruflicher Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe jetzt veröffentlicht

In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt „Chancen nahtlos nutzen konkret“ (CNN) nahmen die fünf großen Sucht-Selbsthilfe-Verbände die Zusammenarbeit zwischen beruflicher Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe in den Blick. Ziel war es, unter dem Leitgedanken der Nahtlosigkeit die Chancen einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe auszuloten: Wie kann die Zusammenarbeit verbessert werden? Und in welcher Weise muss die Selbsthilfe dazu ihr eigenes Profil schärfen? Letztliches Ziel ist es, dass den Suchtkranken die bestmögliche Hilfe zu Teil wird und niemand durch das Netz fällt. Lesen Sie mehr!

 

Soeben erschienen: DAS FREUNDESKREIS-BUCH

Eine Buchveröffentlichung der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V.

Auf rund 200 Seiten stellen Menschen aus den Freundeskreisen ihre persönlichen Erfahrungen, Gedanken und kreativen Ideen vor:

 

  • Was haben sie erlebt?
  • Wie ist ihr Leben heute – trotz der manchmal auch sehr schlimmen Suchterfahrungen?
  • Wie gelingt es Ihnen, das Leben zu meisten?

 

Dieses Buch zeigt Vielfalt und lebt davon. Menschen bringen zum Ausdruck, was sie im tiefsten Herzen berührt: In Bildern, Gedichten und Geschichten zeigen sich ihre Emotionen und Beweggründe.

 

Aber, es geht nicht nur um Vielfalt, sondern auch um das Potential, die unglaubliche Energie und Kraft der einzelnen Freundeskreismitglieder. In den Freundeskreis-Selbsthilfegruppen bringen sie sich mit ihren ganz individuellen Fähigkeiten ein, beziehen gemeinsam Position und unterstützen sich gegenseitig darin, ihr Leben eigenverantwortlich, glücklich und abstinent zu gestalten.

 

Das Buch ist zu haben gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 9,80€ (zzgl. Kosten für Porto und Verpackung) bei den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V., Untere Königsstr. 86, 34117 Kassel, Tel. 0561/780413, Fax 0561/711282, mail(at)freundeskreise-sucht.de.

 

SuchtSelbstHilfe kann mehr bieten! Verabredung zur Zusammenarbeit von Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe

Pilotveranstaltung traf auf reges Interesse - Fazit: Zur Nachahmung empfohlen!

Potsdam, 09.09.2012 - Herzstück dieser Veranstaltungsreihe mit regionalem Bezug, die durch den Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) und den Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr) initiiert wurde, ist die besonders interaktive Methode des sogenannten World-Café. Das Blaue Kreuz in Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. (BKD) - als verantwortlicher Mitveranstalter - sowie die unterstützenden Landesstellen für Suchtfragen in Berlin und Brandenburg sicherten die lokale und regionale Verbundenheit des Fachtags. Dieser hatte zum Ziel, Expertinnen und Experten der Sucht-Selbsthilfe und der professionellen Suchthilfe zur Begegnung auf Augenhöhe zusammenzubringen, um sich, ihre Angebote und Kompetenzen kennenzulernen und eine gemeinsame Erfahrungsbasis zu schaffen. Insgesamt trafen sich 59 Engagierte aus Sucht-Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe. Fazit: Insgesamt sehr zur Nachahmung empfohlen. Erfahren Sie mehr!