Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart vom 3. bis 7. Juni 2015

 
"Die Sucht-Selbsthilfe auf dem Kirchentag"

 Ein Bericht von Winfried Mallwitz vom BKE

 

 

Zusammen mit den anderen Bundesverbänden der Suchtselbsthilfe wurde in einem Zelt der Gemeinschaftsstand der diakonischen Sucht-Selbsthilfe durch die 4 beteiligten Verbände betreut. Hier spiegelte sich die Arbeit in der Suchtselbsthilfe gut wieder. So war z.B. der Infostand der Angehörigen mit einer Angehörigen und deren Tochter aus den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe besetzt. BKD, GVS und BKE standen für Fragen zu allen Süchten zur Verfügung.

 

„klug werden – Vielfalt leben“ - Das Motto der Evangelischen Sucht-Selbsthilfe

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war groß und es konnten ständig tolle Gespräche geführt werden. Den Meisten war auch die Arbeit der Suchtselbsthilfe bekannt, jedoch ging es kaum über Alkohol und Medikamente hinaus.

 

Für gut wurde befunden, dass auch im Bereich der „neuen“ Süchte und verstärkt für die Angehörigen mit Kindern Angebote da waren. Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer kamen zu der Erkenntnis, dass hier noch viel nachgeholt werden muss. Und sie waren auch dazu bereit, in ihrem Bereich das zu tun. Dafür wurde nicht nur das Info-Material verteilt. Auch auf die Homepage der Verbände mit deren Fachbereichen und den vielen Gruppen vor Ort wurde hingewiesen. Diese können auch Auskunft geben oder geeignete Fachleute im eigenen Bereich benennen.

 

Interkulturelle Verbindungen beleben

Ganz besonders waren die Standbesucherinnen und Besucher erstaunt, dass es den Fachbereich JULITI (Jugend im BKE) beim BKE-Bundesverband gibt und so etwas in den Ländern ausgebaut werden soll. Auch das Info-Material aus dem Arbeitskreis von JULITI fand großes Interesse und war schnell vergeben.

 

Standbetreuer Thomas Keim gibt kompetente Informationen

Die Beurteilung im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit kann hier ein dickes Gut bekommen und gedankt sei den 7 Personen aus dem Bereich des BKE, die die Suchtselbsthilfe 27 Stunden auf dem Stand in der Zelthalle 9 bei mörderischen Temperaturen vertreten hatten und da es den meisten auch viel Spaß machte, bis zu 9 Stunden am Tag.