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Der GVS befürwortet die Ermöglichung diamorphingestützter Substitutionsbehandlung für Menschen mit schwerer Opiatabhängigkeit und begrüsst den Beschluss des Deutschen Bundestages vom 28. Mai 2009

In seiner 224. Sitzung hat der Deutsche Bundestag am 28. Mai 2009 den Gesetzentwurf 16/11515 zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung angenommen. Nach jahrelanger Debatte hat er so mit großer Mehrheit die kontrollierte Abgabe von Diamorphin an Schwerstabhängige beschlossen. Die Behandlung mit der synthetischen Ersatzdroge wird künftig in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Damit haben Schwerstheroinabhängige bundesweit noch weitere Chancen bekommen, diese schwere Suchterkrankung zu überleben und ihr Leben zu meistern. Diese Gruppe umfasst Patientinnen und Patienten mit schwerster Heroinabhängigkeit, die mit herkömmlichen Behandlungen nicht therapierbar sind oder von diesen nicht profitieren. Sie sollten mindestens 23 Jahre alt und seit mindestens fünf Jahren opiatabhängig sein sowie bereits zwei erfolglose Therapien hinter sich haben. So steht auch eine deutliche Mehrheit unter den Parlamentariern hinter dem Argument des GVS, dass eine Substitutionsbehandlung nur in Verbindung mit qualifizierter psychosozialer Begleitung sinnvoll und wirksam ist. Der GVS wird sich deshalb weiter für gesetzliche Regelungen einsetzen, mit denen eine qualifizierte und intensive psychosoziale Betreuung und deren bedarfsgerechte Finanzierung in der gesamten Substitutionsbehandlung unabhängig von den eingesetzten Medikamenten sichergestellt wird. Angesichts des Umfangs und des Verelendungsgrades der angesprochenen Zielgruppe und der damit im Zusammenhang stehenden erneuten Zunahme der Drogensterblichkeitit im Jahr 2008 ist die Erweiterung und Differenzierung der Substitutionstherapie in Deutschland dringend erforderlich und längst überfällig.  Mehr >>

 

Kostenfreie Informationsveranstaltungen: Weiterbildung zum/r Sozialtherapeuten/in / Sucht

12.10.09, München

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Weiterbildung: Case-Manager/in in der Suchtkrankenhilfe

07.-09.09.09 (Start), Berlin

Der Infoflyer zur neuen GVS-Weiterbildung.  Mehr >>

 

Problematik von Versorgungssteuerung im Bereich psychosozialer Suchthilfen

Positionspapier des GVS
Es liegt ein Positionspapier zur Problematik der Versorgungssteuerung ambulanter Suchthilfen im Kontext von Kommunalisierungsprozessen vor. Dazu führt der GVS am 19.02.2009 eine Fachtagung in Berlin durch.  Mehr >>

Entwicklungssituation der ambulanten Rehabilitation Sucht in den Versorgungsstrukturen für abhängigkeitskranke Menschen

Positionspapier des GVS
Es liegt ein Positionspapier vor zur Situation der ambulanten Rehabilitation Sucht. Der GVS versucht auf den laufenden Diskurs zur ambulanten Rehabilitation Sucht im Bereich der Leistungsträger (DRVB, GKV) Einfluss zu nehmen.  Mehr >>

Die Steuerung von Suchthilfen in der Kommune

Dokumentation zur Fachtagung, 19.02.2009, Berlin  Mehr >>

 

Umgang mit Suchterkrankungen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Handreichung des GVS und BeB
Zusammen mit dem Bundesverband evangelische Erziehungshilfe (BeB) ist eine Handreichung entwickelt worden, die dazu beitragen soll, Menschen mit chronischen Suchterkrankungen (insbesondere CMA) den Bereich der WfbM als Ort der beruflichen und sozialen Teilhabe zu erschließen.  Mehr >>