Das GVS Verbundprojekt

"Ich bin suchtkrank - wo gibt es Hilfe?"

Ein Projekt zur Förderung von regionalen Versorgungsverbünden in der Suchthilfe

 

 

 


Der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe versteht es als eine seiner zentralen Aufgaben, die Vernetzung in der Suchtkrankenhilfe voranzutreiben, um suchtkranken Menschen die bestmögliche Hilfe für den Weg aus der Sucht zu ermöglichen und die Wirtschaftlichkeit der sozialen Sicherungssysteme zu stärken.

 

Mit finanzieller Unterstützung der Aktion Mensch hat der GVS das Projekt "Ich bin suchtkrank - wo gibt es Hilfe?" initiiert. Das Projekt möchte interessierte Institutionen der Suchthilfe, der Selbsthilfe und Einrichtungen kommunaler Körperschaften zur Verbundarbeit ermutigen und Hilfestellung bei der Schaffung geeigneter Gremien und Arbeitsstrukturen sowie der Entwicklung von konkreten Maßnahme- und Handlungskatalogen zur Verbesserung von Kooperationen geben.

 

Eine zentrale Anforderung an die Organisation medizinischer und sozialer Versorgungsleistungen ist es, die Arbeit der beteiligten Institutionen und Professionen so miteinander zu verzahnen, dass ein abgestimmtes Zusammenwirken der Leistungserbringer sichergestellt ist.

 

Die Ziele

1. Die Vernetzung in der kommunalen Suchthilfe soll systematisch entwickelt werden. Das bedeutet im Einzelnen ...

  • alle Betroffenengruppen in der Region, einschließlich chronisch kranker und sozial randständiger Menschen, erhalten eine bedarfsgerechte Hilfe;
  • das Hilfeangebot ist lückenlos, flexibel und aufeinander abgestimmt;
  • die Planungsräume und Zuständigkeitsbereiche werden regional festgelegt;
  • die Kompetenz der Betroffenen wird auf allen Ebenen einbezogen;
  • unproduktive Doppelleistungen und Angebotsüberschneidungen werden vermieden;
  • die Behandlungskontinuität wird über die Grenzen der jeweils zuständigen Einrichtungen und Dienste sichergestellt;
  • der Hilfeansatz orientiert sich an der Person;
  • es wird ein wirtschaftlicher Ressourceneinsatz gefördert;

 

2. Das Suchthilfesystem soll für Betroffene und deren Angehörige leichter (niedrigschwelliger)
zugänglich werden. Mit Hilfe ...

  • der Gewährleistung einer Angebotstransparenz für Leistungsanbieter, Betroffene und Angehörige;
  • einer frühzeitigen Erkennung von Hilfebedarfen;
  • einer schnellen Erreichbarkeit der örtlich tätigen Selbsthilfegruppen.