Versorgungslücken angehen!
Dokumentation des Fachtags "Sucht im Alter" am 25. Februar 2013 in Berlin jetzt online!
Hinweis auf Weiterbildungsangebot zum Thema "Sucht im Alter" von Bildung und Beratung Bethel
Sucht und Alter? Ist das nicht eines dieser Querschnittsthemen, mit denen man sich befassen sollte, für die im Tagesgeschäft aber oft keine Zeit bleibt? Dass diese Einschätzung nicht gang und gäbe ist, zeigte das große Interesse an einem Fachtag zur Situation suchtkranker alter Menschen. Eingeladen hatten der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) und die Diakonie Deutschland. Über 100 Verantwortliche aus Einrichtungen und Diensten der Sucht- und Altenhilfe sowie Vertreter aus der Politik, von Sozialleistungsträgern und Verbänden trafen sich im Februar in Berlin, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen. Klar wurde: Die Arbeitsfelder Suchthilfe und Altenhilfe, verschieden strukturiert und mit unterschiedlichen Herangehensweisen, sind auf gegenseitigen Wissenstransfer und auf persönliche Kontakte vor Ort angewiesen, um bessere Hilfen für ältere Menschen mit Suchtkrankheiten zu erreichen. Lesen Sie mehr! Für Mitarbeitende aus Einrichtungen der Sucht- und Altenhilfe gibt es nun ein spezielles Weiterbildungsangebot von Bildung und Beratung Bethel. Weitere Informationen
Der GVS mit den diakonische Bundesfachverbänden im Zentrum Berlins
Bundesfachverbände beziehen im Dezember 2012 ein gemeinsames Gebäude in Berlin-Mitte
Fünf diakonische Bundesfachverbände werden ab Dezember 2012 in die Invalidenstraße 29 in Berlin-Mitte ziehen. Der Standort ist etwa 30 Meter vom neuen Gebäude der Diakonie Deutschland in der Caroline-Michaelis-Straße entfernt. Dort werden der Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe (BeB), der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV), der Deutsche evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) sowie der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) mit seiner Tochtergesellschaft Bundesverband diakonischer Einrichtungsträger (V3D) mit zusammen etwa 35 Mitarbeitenden ihren Sitz haben. Die Zusammenarbeit der Fachverbände mit der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband soll vertieft und weiter qualifiziert werden. Die in den Fachverbänden gebündelte Kompetenz der durch sie vertretenen Organisationen soll kontinuierlich in die Gestaltungsaufgaben des evangelischen Wohlfahrtsverbandes einfließen. So finden Sie uns!
Rege Diskussionen beim 8. Berliner Suchtgespräch „Gemeinwesen in Schieflage – wo steht die Suchthilfe?“
Das 8. Berliner Suchtgespräch am 29.11.2012 thematisierte die Chancen und Grenzen sozialräumlich orientierter Suchthilfen und deren unterschiedliche Rahmenbedingungen in den städtischen und ländlichen Regionen. Die Veranstaltung beinhaltete wichtige aktuelle Positionen und Fragestellungen zu diesem Thema und es kam zu einem angeregten Austausch zwischen den Vertretern der Suchthilfe und den politischen Verantwortungsträgern. Folgende Schlussfolgerungen wurden aus der Diskussion gezogen: Es ist nötig, suchtpräventive Leistungen strukturell abzusichern, die leistungsrechtliche Fragmentierung von Suchthilfeleistungen aufzuheben, das ehrenamtlich-bürgerschaftliche Engagement in den Gemeinden zu stärken und die Perspektive der Suchtkranken und deren Angehörigen in den Mittelpunkt von sozialraum-orientierten Suchthilfen zu stellen. Eine Dokumentation steht Ihnen hier zur Verfügung.
SuchtSelbstHilfe kann mehr bieten! Verabredung zur Zusammenarbeit von Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe
Pilotveranstaltung traf auf reges Interesse - Fazit: Zur Nachahmung empfohlen!
Potsdam, 09.09.2012 - Herzstück dieser Veranstaltungsreihe mit regionalem Bezug, die durch den Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) und den Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr) initiiert wurde, ist die besonders interaktive Methode des sogenannten World-Café. Das Blaue Kreuz in Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. (BKD) - als verantwortlicher Mitveranstalter - sowie die unterstützenden Landesstellen für Suchtfragen in Berlin und Brandenburg sicherten die lokale und regionale Verbundenheit des Fachtags. Dieser hatte zum Ziel, Expertinnen und Experten der Sucht-Selbsthilfe und der professionellen Suchthilfe zur Begegnung auf Augenhöhe zusammenzubringen, um sich, ihre Angebote und Kompetenzen kennenzulernen und eine gemeinsame Erfahrungsbasis zu schaffen. Insgesamt trafen sich 59 Engagierte aus Sucht-Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe. Fazit: Insgesamt sehr zur Nachahmung empfohlen. Erfahren Sie mehr!
„Medienabhängigkeit ist eine Suchterkrankung“ – Der Fachverband Medienabhängigkeit stellt Empfehlungen für die Behandlung bei exzessivem Medienkonsum und -abhängigkeit vor
Der Fachverband Medienabhängigkeit, in dem auch der GVS Mitglied ist, stellt nun seine „Empfehlungen für die Behandlung bei exzessivem Medienkonsum und -abhängigkeit“ vor. Mit diesen Empfehlungen folgt der Fachverband der Tendenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich für eine Zuordnung der Glücksspielabhängigkeit im Zuge dessen auch der Internetabhängigkeit zu den Suchterkrankungen ausspricht. Lesen Sie mehr!
Im Interesse der Kinder ...
... eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln
(GVS Positionspapier Juni 2012) Kinder von Eltern mit Suchtstörungen sind in ihrer Entwicklung einer deutlich erhöhten Belastung ausgesetzt. Erfahren die Kinder die Suchtstörung der Eltern über einen längeren Zeitraum, bilden sie später selbst zu ca. 1/3 mittel- bis schwere psychiatrische Störungsbilder aus. Unberücksichtigt bleiben bei dieser Betrachtung die verminderten Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe dieser betroffenen Kinder. Der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V. (GVS) setzt sich dafür ein, dass Minimal-Standards flächendeckend umgesetzt werden. Im Interesse der Kinder aus suchtbelasteten Familien, insbesondere bei Substitutionsbehandlungen, beschreiben diese Standards angemessene Rahmenbedingungen und deren Überprüfungen. Lesen Sie mehr!
Von der Hilflosigkeit zur Handlungskultur - Elternschaft als Thema der Suchthilfe
Tagungsbericht steht als Download bereit
Ein großes Teilnehmerinteresse erreichte der Fachtag des GVS unter dem Motto „Von der Hilflosigkeit zur Handlungskultur – Elternschaft als Thema der Suchthilfe“ am 11. Juni 2012 in Berlin-Spandau. Rund 180 Personen – vor allem aus den Bereichen der Sucht- und der Jugendhilfe – unterstützten den GVS darüber hinaus mit konkreten Empfehlungen zur zukünftigen Bearbeitung des Themas Elternschaft und Suchterkrankung, die während der Veranstaltung erarbeitet wurden. Offiziell vorgestellt wurde das neue Projekt des GVS „Elternschaft und Suchterkrankung“. Es wird im Herbst 2012 starten und sieht unter anderem Maßnahmen zur Ressourcenoptimierung in beteiligten Piloteinrichtungen und thematische Angebote im Bereich der Online-Communities vor. Lesen Sie mehr!
Internetangebot mit Blog www.eltern-sucht.de zum Thema Elternschaft und Suchterkrankung jetzt Online
Berlin, 29.05.2012 - Zum Thema Elternschaft und Suchterkrankung hat der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) nun das Internet-Portal www.eltern-sucht.de veröffentlicht. Insbesondere mit einem Blog-Angebot bietet es Informationen und Vernetzung für Betroffene und Fachkräfte. Beide Zielgruppen haben die Möglichkeit, sich mit Ihren Erfahrungen, Positionen, Fragen und Problemstellungen in Form von Kommentaren und eigenen Beiträgen zu beteiligen. Darüber hinaus bieten die Internetseiten aktuelle Meldungen, Termine und Medieninformationen, hilfreiche Adress- und Kontaktdaten sowie Beispiele guter Praxis. Auch hier sind Nutzer und Interessierte eingeladen, das bereits vorhandene Angebot zu erweitern. Bitte richten Sie ihre Beiträge an den GVS unter redaktion(at)sucht.org.
Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht
Ab sofort ist das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht lieferbar
Berlin (DWEKD), 15.12.2011 - Es handelt sich dabei um ein durch eine Projektgruppe anerkannter Experten erarbeitetes Rahmenhandbuch zum Qualitätsmanagement für Fachstellen der ambulanten Suchthilfe in diakonischer Trägerschaft. Mit diesem Handbuch wird den diakonischen Einrichtungen ein Instrument zur Verfügung gestellt, ein Qualitätsmanagementsystem zu implementieren und ggf. zertifizieren zu lassen. Das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht ist als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagementverfahren entsprechend der Vereinbarung zum Internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs.2a SGB IX durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V. anerkannt. Das Bestellformular steht zum Download bereit. Erfahren Sie mehr!
Teilhabe abhängigkeitskranker Menschen sichern
Stellungnahme zu den Anforderungen an die Strukturqualität von Rehabilitationseinrichtungen durch die Deutsche Rentenversicherung
Berlin (DWEKD), 27.09.2011 - Menschen zu befähigen, am sozialen Leben möglichst nach ihren Wünschen teilzuhaben, ist das Ziel medizinischer Rehabilitation. In den diakonischen Diensten und Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe sind dies oftmals Menschen mit einem sehr spezifischen und komplexen Hilfebedarf. Sie werden in der Diakonie so, wie sie sind, mit ihren Schwächen und Stärken anerkannt. Unabhängig von wirtschaftlichen Nutzenerwägungen muss das System der medizinischen Rehabilitation für alle in ihrer Teilhabe eingeschränkten, zumeist chronisch kranken Menschen zugänglich, interdisziplinär orientiert und auf den individuellen Teilhabebedarf bezogen sein. Dazu gehört auch, dass die Rehabilitation in enger Verbindung zu vor- und nachgelagerten Angeboten steht, für die die diakonische Suchtkrankenhilfe in vielen Sozialräumen Versorgungsverantwortung übernimmt. Standardisierungen sind nur in beschränktem und vor allem reflektiertem Maße sinnvoll. Mit dem vorliegenden Positionspapier nehmen das Diakonische Werk der EKD und der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) nicht nur zu den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung zur Strukturqualität von stationären Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation Stellung, sondern stellen zugleich das Profil der diakonischen Suchtrehabilitation vor. Bestellung und Download
Empfehlungen des Vorstandes des GVS zur Zusammenarbeit mit der Geldspielautomatenindustrie
August 2011 - Der Vorstand des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. (GVS) hat nun eine Empfehlung zur Zusammenarbeit mit der Geldspielautomatenindustrie veröffentlicht. Lesen Sie mehr!
Suchtkranke Eltern und ihre Kinder in den Blick nehmen!
Eine neue Broschüre des GVS liefert Hintergründe und Empfehlungen für die Beratung suchtkranker Eltern zum Wohle ihrer Kinder
Berlin, 03.05.2011 - Auch suchtkranke Eltern wollen gute Eltern sein. Doch um der Verantwortung für ihre Kinder gerecht werden zu können, brauchen fast alle suchtkranken Eltern Unterstützung. Ein neuer Leitfaden des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe bietet Suchtberatungsstellen eine Hilfestellung für die Beratung suchtkranker Eltern zum Wohle ihrer Kinder. Die Broschüre mit dem Titel „Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls“ soll Suchtberatern helfen, ihrer Verantwortung für die suchtkranken Eltern und ihren Kindern gerecht zu werden und als Case Manager im Verbund der Hilfesysteme eine zentrale Rolle einzunehmen. Die von einem zehnköpfigen Expertenteam erarbeiteten Leitlinien richten den Blick auf beide Seiten – die der Kinder und der Eltern – und ermutigen zu einer Hilfe mit einem systemischen Blick auf den Familienkontext. Neben einer genauen Beschreibung der Situation suchtkranker Eltern und ihrer Kinder sowie einem Blick auf die Rolle der Suchtberatung in der Kommune liefert der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation, gerade auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe. Daneben enthält die Broschüre politische Forderungen und einen aktuellen Materialien-Anhang. Sie dient damit sowohl als alltägliche Arbeitshilfe wie als Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit.Die Broschüre ist beim GVS gegen eine Schutzgebühr von 5,- € (inkl. Versand) erhältlich. Senden Sie Ihre Bestellung an gvs(at)sucht.org.
Das System der Suchtrehabilitation gerät massiv unter Druck! - Problemanzeige der Sucht-Fachverbände buss, CaSu, fdr und GVS
Zwei aktuelle Entwicklungen führen dazu, dass die medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker seit einigen Monaten mit Problemen zu kämpfen hat, die die Versorgungsstrukturen und die Qualität der Behandlung erheblich gefährden: Zum einen sind die finanziellen Mittel der Deutschen Rentenversicherung für die Durchführung von Reha-Maßnahmen durch die stetig wachsende Zahl der Reha-Anträge erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik vollständig erschöpft. Zum anderen führt ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dazu, dass das seit Jahren bewährte Prinzip ‚Therapie statt Strafe’ für Drogenabhängige kaum noch Anwendung findet. Lesen Sie mehr!
Erhebung zur Kooperation von Suchtberatung und Jobcenter im Rahmen des SGB II
Die im vergangenen Frühjahr durchgeführte GVS-Erhebung zur Kooperation von Suchtberatung und Jobcenter stieß auf großes Interesse bei den Beratungsstellen und der Wunsch nach einem regelmäßigen fachlichen Austausch wurde in den vergangenen Wochen an den Gesamtverband herangetragen. Die Anfragen haben uns veranlasst, die Fragebögen der 172 beteiligten diakonischen Beratungsstellen erneut unter dem Aspekt "Best Practice" auszuwerten. Es wurden 18 Einrichtungen identifiziert, bei denen die Kooperation zwischen Suchtberatung und Jobcenter überdurchschnittlich gut funktioniert. Die Kontaktdaten der Einrichtungen, welche sich als Ansprechpartner für interessierte Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen, finden Sie hier.
GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht
Aktueller Flyer als Download hier erhältlich !
Die GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht wendet sich an professionelle Mitarbeiter aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchtrehabilitation. Sozialtherapeuten arbeiten als Suchttherapeuten nach den Bestimmungen der Empfehlungsvereinbarung der Kosten- und Leistungsträger von 2001 in den Teams der Suchttherapie mit. Die inhaltlichen Konzepte der Suchttherapie sind der klinischen Psychotherapie entnommen und werden in modifizierter Form in der Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht des GVS vermittelt. Die berufsbegleitende 3-jährige Weiterbildung wird in 2 Ausrichtungen angeboten - psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert. Melden Sie sich jetzt an!
Fortbildungsangebote der Bundesakademie für Kirche und Diakonie in Kooperation mit dem GVS
Aktuelle Fortbildungen für 2013 finden Sie hier.



