Aktuelles

Betriebliche Gesundheitsförderung in der Diakonie

Arbeitstagung am 11.12.2014 in Berlin

Die  gemeinsam von der Diakonie Deutschland und dem Gesamtverband für Suchthilfe (GVS) durchgeführte Veranstaltung gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil der Veranstaltung sollen Konzepte der betrieblichen Suchtprävention, auch als Element des übergreifenden betrieblichen Gesundheitsmanagements, verhandelt werden. Im zweiten Teil soll in drei Workshops die Möglichkeit eines intensiveren Austausches sein. Der dritte Teil der Arbeitstagung verlässt das Thema Suchtprävention. Hier soll u. a. zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik, der Krankenkassen, der Wissenschaft und der Praxis über das geplante Präventionsgesetz diskutiert werden. Die Tagung am 11.12. dient auch dieses Jahr der Information und dem Austausch in der Diakonie. Es soll eine praxisnahe Veranstaltung sein. Melden Sie sich jetzt an!

 

"Elternschaft und Suchterkrankung"

10. Berliner Suchtgespräch am 27.11.2014

Wie ist das professionelle Hilfesystem auf die vielfältigen Unterstützungserfordernisse suchtkranker Menschen mit Erziehungsverantwortung und deren Kinder vorbereitet? Welche Rahmenbedingungen gewährleisten eine qualifizierte Hilfe für suchtkranke Familien? Wie können die benötigten Hilfen bereitgestellt werden? Der GVS lädt Expertinnen und Experten der Sucht-, Jugend- und Erziehungshilfe, Politikerinnen und Politiker sowie Interessierte am 27. November 2014 zu einem fachlichen Austausch ins Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. nach Berlin ein. Melden Sie sich jetzt an!

 

Crystal Meth - Mehr als eine "Modedroge"?

PARTNERschaftlich Infodienst 02/14 erschienen

Die Schlagzeilen der Tageszeitungen verheißen nichts Gutes: die Monsterdroge Crystal sei auf dem Vormarsch. Die Konsumenten würden immer jünger, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen gravierender. Sicher ist wohl, dass Crystal einen festen Platz in der Drogenkonsumwelt einnimmt. Allerdings sind Angst und Sensation keine guten Ratgeber – weder für Anwender noch für Angehörige und professionelle Helfer. Es braucht keinen medialen Hype um Crystal sondern weitgreifende Aufklärung und durchdachte Konzepte zur Prävention und Behandlung, so sind sich die Autoren dieses GVS-Magazins Partnerschaftlich einig. Welche differenzierten Antworten die Politik, Kliniken und Suchtberatungsstellen auf die Frage: Crystal Meth – Mehr als eine "Modedroge"? geben, erfahren Sie online hier.

 

Auswertung der Abschlüsse nach GVS Curriculum "Freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe" - Übersicht 2013 veröffentlicht

Mit seinem Evaluierungsverfahren bietet der GVS eine Auswertung zu den abgeschlossenen Ausbildungseinheiten verschiedener Träger in einer Übersicht an. Für die einzelnen an diesem Verfahren teilnehmenden Trägern leistet der GVS einen zusätzlichen Auswertungsservice und stellt diesen die jeweilige Einzelauswertung einer Ausbildungseinheit zur Verfügung. In die nun vorliegende aktuelle Gesamtübersicht für das Jahr 2013 sind die einzelnen Daten anonymisiert zusammengeführt. Lesen Sie mehr!

 

Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/ zum Sozialtherapeuten PLUS

Gemeinsame Kooperationsweiterbildung von GVS und BILDUNG UND BERATUNG BETHEL zur ressourcenorientierten Arbeit mit chronisch mehrfach beeinträchtigten abhängigen Menschen (CMA) im regionalen Verbund. Lesen Sie mehr!

 

Neue Broschüre "Stark gegen Sucht" der Anbietergemeinschaft "DIAKONIE Sucht Bildung"

Die Broschüre "Stark gegen Sucht" enthält eine Übersicht aller für den Arbeitsbereich Sucht relevanten Veranstaltungen/Angebote der drei Anbieter "Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland", "Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH" und "Bildung und Beratung Bethel". Lesen Sie mehr!

 

Der GVS heißt nun "Gesamtverband für Suchthilfe e.V. - Fachverband der Diakonie Deutschland" - Mitgliederversammlung beschließt neuen Namen

Berlin, 29.11.2013 - Bedingt durch die Bildung des neuen "Diakonischen Werks für Diakonie und Entwicklung e.V." mit den beiden Teilwerken "Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband" und "Brot für die Welt" musste die Mitgliederversammlung des GVS über einen neuen Namen entscheiden. Die bisherige Bezeichnung „Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.“ wird nun abgelöst durch "Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland". Damit entschieden sich die Mitglieder des GVS auch für die Übernahme des deutlich umfassenderen Begriffs der „Suchthilfe“.

 

Der GVS stellte die ambulante Suchthilfe auf den Prüfstand!

Bericht zum 9. Berliner Suchtgespräch / Beiträge stehen als Download zur Verfügung

Berlin, 28.11.2013 - Um die Versorgungsstrukturen der deutschen Suchthilfe mit ihren professionellen und differenzierten Angeboten aufrecht erhalten zu können, müssen folgende Anforderungen erfüllt werden: die Struktur muss auf finanziell gesicherter Basis stehen, die Schnittstellen zwischen den Hilfesystemen dürfen für die Betroffenen nicht zu unüberbrückbaren Bruchstellen werden und die Instrumente zur Reintegration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt müssen auf die Bedarfe sehr verschiedenartiger Menschen mit sehr unterschiedlichen Problematiken ausgerichtet sein. Das gut ausgebaute System der medizinischen und sozialen Sicherung ist jedoch in seiner Umsetzung für die betroffenen Menschen mit Mängeln behaftet. Wie ist nun insbesondere die Situation der ambulanten Suchthilfe zu bewerten? Lesen Sie den Veranstaltungsbericht! Die Beiträge des 9. Berliner Suchtgesprächs können Sie hier herunterladen.

 

Implikationen für Träger und Einrichtungen in der Diakonie zur ambulanten Suchttherapie

Diakonieinterner GVS Fachtag gibt Orientierungen für den internen Kurs

Berlin, 28.11.2013 - Zwei GVS-Projektgruppen haben sich in den letzten zwei Jahren mit dem Themenkomplex der ambulanten Suchttherapie auseinandergesetzt. Dabei standen das Profil diakonischer Suchtberatung und die Weiterentwicklung der ambulanten Suchthilfe in der Diakonie im Vordergrund. Beide Projektgruppen erarbeiteten grundlegende Orientierungen zur Zukunftssicherung ambulanter Suchthilfe und ambulanter Suchttherapie. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden im Rahmen des Fachtages am 28.11.2013 dargestellt und diskutiert. Das Ziel war, eine Strategie zur Durchsetzung dieser Positionen diakonieintern abzustimmen und strategische Überlegungen dazu anzustellen. Die Dokumentation dieser diakonieinternen GVS-Fachtagung erhalten Sie auf Anfrage von der GVS-Geschäftsstelle unter gvs(at)sucht.org.

 

„Das Thema Elternschaft in der Sucht-Selbsthilfe“ – Erste Ergebnisse der Forschungsstudie

Im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses 2013 in Bonn stellten Agnes Kulinski von der Evangelischen Hochschule in Nürnberg und Knut Kiepe vom GVS die ersten Ergebnisse der aktuellen Forschungsstudie „Das Thema Elternschaft in der Sucht-Selbsthilfe“ vor. Eine Veröffentlichung der kompletten Studienergebnisse ist für das Frühjahr 2014 geplant. Lesen Sie mehr!

 

Versorgungslücken angehen! - Das Thema Sucht im Alter

Dokumentation des Fachtags "Sucht im Alter" am 25. Februar 2013 in Berlin jetzt online! Jetzt erschienen: Das neue PARTNERschaftlich Magazin zum Thema. Buchen Sie Weiterbildungsangebot zum Thema "Sucht im Alter" von Bildung und Beratung Bethel

Sucht und Alter? Ist das nicht eines dieser Querschnittsthemen, mit denen man sich befassen sollte, für die im Tagesgeschäft aber oft keine Zeit bleibt? Dass diese Einschätzung nicht gang und gäbe ist, zeigte das große Interesse an einem Fachtag zur Situation suchtkranker alter Menschen. Eingeladen hatten der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) und die Diakonie Deutschland. Über 100 Verantwortliche aus Einrichtungen und Diensten der Sucht- und Altenhilfe sowie Vertreter aus der Politik, von Sozialleistungsträgern und Verbänden trafen sich im Februar in Berlin, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen. Klar wurde: Die Arbeitsfelder Suchthilfe und Altenhilfe, verschieden strukturiert und mit unterschiedlichen Herangehensweisen, sind auf gegenseitigen Wissenstransfer und auf persönliche Kontakte vor Ort angewiesen, um bessere Hilfen für ältere Menschen mit Suchtkrankheiten zu erreichen. Lesen Sie mehr! Frisch erschienen: Das neue PARTNERschaftlich Magazin steht jetzt als Download bereit. Für Mitarbeitende aus Einrichtungen der Sucht- und Altenhilfe gibt es nun ein spezielles Weiterbildungsangebot von Bildung und Beratung Bethel. Weitere Informationen

 

SuchtSelbstHilfe kann mehr bieten! Verabredung zur Zusammenarbeit von Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe

Pilotveranstaltung traf auf reges Interesse - Fazit: Zur Nachahmung empfohlen!

Potsdam, 09.09.2012 - Herzstück dieser Veranstaltungsreihe mit regionalem Bezug, die durch den Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) und den Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr) initiiert wurde, ist die besonders interaktive Methode des sogenannten World-Café. Das Blaue Kreuz in Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. (BKD) - als verantwortlicher Mitveranstalter - sowie die unterstützenden Landesstellen für Suchtfragen in Berlin und Brandenburg sicherten die lokale und regionale Verbundenheit des Fachtags. Dieser hatte zum Ziel, Expertinnen und Experten der Sucht-Selbsthilfe und der professionellen Suchthilfe zur Begegnung auf Augenhöhe zusammenzubringen, um sich, ihre Angebote und Kompetenzen kennenzulernen und eine gemeinsame Erfahrungsbasis zu schaffen. Insgesamt trafen sich 59 Engagierte aus Sucht-Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe. Fazit: Insgesamt sehr zur Nachahmung empfohlen. Erfahren Sie mehr!

 

„Medienabhängigkeit ist eine Suchterkrankung“ – Der Fachverband Medienabhängigkeit stellt Empfehlungen für die Behandlung bei exzessivem Medienkonsum und -abhängigkeit vor

Der Fachverband Medienabhängigkeit, in dem auch der GVS Mitglied ist, stellt nun seine „Empfehlungen für die Behandlung bei exzessivem Medienkonsum und -abhängigkeit“ vor. Mit diesen Empfehlungen folgt der Fachverband der Tendenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich für eine Zuordnung der Glücksspielabhängigkeit im Zuge dessen auch der Internetabhängigkeit zu den Suchterkrankungen ausspricht. Lesen Sie mehr!

 

Im Interesse der Kinder ...

... eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln

(GVS Positionspapier Juni 2012) Kinder von Eltern mit Suchtstörungen sind in ihrer Entwicklung einer deutlich erhöhten Belastung ausgesetzt. Erfahren die Kinder die Suchtstörung der Eltern über einen längeren Zeitraum, bilden sie später selbst zu ca. 1/3 mittel- bis schwere psychiatrische Störungsbilder aus. Unberücksichtigt bleiben bei dieser Betrachtung die verminderten Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe dieser betroffenen Kinder. Der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V. (GVS) setzt sich dafür ein, dass Minimal-Standards flächendeckend umgesetzt werden. Im Interesse der Kinder aus suchtbelasteten Familien, insbesondere bei Substitutionsbehandlungen, beschreiben diese Standards angemessene Rahmenbedingungen und deren Überprüfungen. Lesen Sie mehr!

 

Von der Hilflosigkeit zur Handlungskultur - Elternschaft als Thema der Suchthilfe

Tagungsbericht steht als Download bereit

Ein großes Teilnehmerinteresse erreichte der Fachtag des GVS unter dem Motto „Von der Hilflosigkeit zur Handlungskultur – Elternschaft als Thema der Suchthilfe“ am 11. Juni 2012 in Berlin-Spandau. Rund 180 Personen – vor allem aus den Bereichen der Sucht- und der Jugendhilfe – unterstützten den GVS darüber hinaus mit konkreten Empfehlungen zur zukünftigen Bearbeitung des Themas Elternschaft und Suchterkrankung, die während der Veranstaltung erarbeitet wurden. Offiziell vorgestellt wurde das neue Projekt des GVS „Elternschaft und Suchterkrankung“. Es wird im Herbst 2012 starten und sieht unter anderem Maßnahmen zur Ressourcenoptimierung in beteiligten Piloteinrichtungen und thematische Angebote im Bereich der Online-Communities vor. Lesen Sie mehr!

 

Internetangebot mit Blog www.eltern-sucht.de zum Thema Elternschaft und Suchterkrankung jetzt Online

Berlin, 29.05.2012 - Zum Thema Elternschaft und Suchterkrankung hat der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) nun das Internet-Portal www.eltern-sucht.de veröffentlicht. Insbesondere mit einem Blog-Angebot bietet es Informationen und Vernetzung für Betroffene und Fachkräfte. Beide Zielgruppen haben die Möglichkeit, sich mit Ihren Erfahrungen, Positionen, Fragen und Problemstellungen in Form von Kommentaren und eigenen Beiträgen zu beteiligen. Darüber hinaus bieten die Internetseiten aktuelle Meldungen, Termine und Medieninformationen, hilfreiche Adress- und Kontaktdaten sowie Beispiele guter Praxis. Auch hier sind Nutzer und Interessierte eingeladen, das bereits vorhandene Angebot zu erweitern. Bitte richten Sie ihre Beiträge an den GVS unter redaktion(at)sucht.org.

 

Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht

Ab sofort ist das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht lieferbar

Berlin (DWEKD), 15.12.2011 - Es handelt sich dabei um ein durch eine Projektgruppe anerkannter Experten erarbeitetes Rahmenhandbuch zum Qualitätsmanagement für Fachstellen der ambulanten Suchthilfe in diakonischer Trägerschaft. Mit diesem Handbuch wird den diakonischen Einrichtungen ein Instrument zur Verfügung gestellt, ein Qualitätsmanagementsystem zu implementieren und ggf. zertifizieren zu lassen. Das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht ist als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagementverfahren entsprechend der Vereinbarung zum Internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs.2a SGB IX durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V. anerkannt. Das Bestellformular steht zum Download bereit. Erfahren Sie mehr!

 

Teilhabe abhängigkeitskranker Menschen sichern

Stellungnahme zu den Anforderungen an die Strukturqualität von Rehabilitationseinrichtungen durch die Deutsche Rentenversicherung

Berlin (DWEKD), 27.09.2011 - Menschen zu befähigen, am sozialen Leben möglichst nach ihren Wünschen teilzuhaben, ist das Ziel medizinischer Rehabilitation. In den diakonischen Diensten und Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe sind dies oftmals Menschen mit einem sehr spezifischen und komplexen Hilfebedarf. Sie werden in der Diakonie so, wie sie sind, mit ihren Schwächen und Stärken anerkannt. Unabhängig von wirtschaftlichen Nutzenerwägungen muss das System der medizinischen Rehabilitation für alle in ihrer Teilhabe eingeschränkten, zumeist chronisch kranken Menschen zugänglich, interdisziplinär orientiert und auf den individuellen Teilhabebedarf bezogen sein. Dazu gehört auch, dass die Rehabilitation in enger Verbindung zu vor- und nachgelagerten Angeboten steht, für die die diakonische Suchtkrankenhilfe in vielen Sozialräumen Versorgungsverantwortung übernimmt. Standardisierungen sind nur in beschränktem und vor allem reflektiertem Maße sinnvoll. Mit dem vorliegenden Positionspapier nehmen das Diakonische Werk der EKD und der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) nicht nur zu den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung zur Strukturqualität von stationären Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation Stellung, sondern stellen zugleich das Profil der diakonischen Suchtrehabilitation vor. Bestellung und Download

 

Empfehlungen des Vorstandes des GVS zur Zusammenarbeit mit der Geldspielautomatenindustrie

August 2011 - Der Vorstand des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. (GVS) hat nun eine Empfehlung zur Zusammenarbeit mit der Geldspielautomatenindustrie veröffentlicht. Lesen Sie mehr!

 

Suchtkranke Eltern und ihre Kinder in den Blick nehmen!

Eine neue Broschüre des GVS liefert Hintergründe und Empfehlungen für die Beratung suchtkranker Eltern zum Wohle ihrer Kinder

Berlin, 03.05.2011 - Auch suchtkranke Eltern wollen gute Eltern sein. Doch um der Verantwortung für ihre Kinder gerecht werden zu können, brauchen fast alle suchtkranken Eltern Unterstützung. Ein neuer Leitfaden des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe bietet Suchtberatungsstellen eine Hilfestellung für die Beratung suchtkranker Eltern zum Wohle ihrer Kinder. Die Broschüre mit dem Titel „Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls“ soll Suchtberatern helfen, ihrer Verantwortung für die suchtkranken Eltern und ihren Kindern gerecht zu werden und als Case Manager im Verbund der Hilfesysteme eine zentrale Rolle einzunehmen. Die von einem zehnköpfigen Expertenteam erarbeiteten Leitlinien richten den Blick auf beide Seiten – die der Kinder und der Eltern – und ermutigen zu einer Hilfe mit einem systemischen Blick auf den Familienkontext. Neben einer genauen Beschreibung der Situation suchtkranker Eltern und ihrer Kinder sowie einem Blick auf die Rolle der Suchtberatung in der Kommune liefert der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation, gerade auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe. Daneben enthält die Broschüre politische Forderungen und einen aktuellen Materialien-Anhang. Sie dient damit sowohl als alltägliche Arbeitshilfe wie als Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit.Die Broschüre ist beim GVS gegen eine Schutzgebühr von 5,- € (inkl. Versand) erhältlich. Senden Sie Ihre Bestellung an gvs(at)sucht.org.

 

Das System der Suchtrehabilitation gerät massiv unter Druck! - Problemanzeige der Sucht-Fachverbände buss, CaSu, fdr und GVS

Zwei aktuelle Entwicklungen führen dazu, dass die medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker seit einigen Monaten mit Problemen zu kämpfen hat, die die Versorgungsstrukturen und die Qualität der Behandlung erheblich gefährden: Zum einen sind die finanziellen Mittel der Deutschen Rentenversicherung für die Durchführung von Reha-Maßnahmen durch die stetig wachsende Zahl der Reha-Anträge erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik vollständig erschöpft. Zum anderen führt ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dazu, dass das seit Jahren bewährte Prinzip ‚Therapie statt Strafe’ für Drogenabhängige kaum noch Anwendung findet. Lesen Sie mehr!

 

Erhebung zur Kooperation von Suchtberatung und Jobcenter im Rahmen des SGB II

Die im vergangenen Frühjahr durchgeführte GVS-Erhebung zur Kooperation von Suchtberatung und Jobcenter stieß auf großes Interesse bei den Beratungsstellen und der Wunsch nach einem regelmäßigen fachlichen Austausch wurde in den vergangenen Wochen an den Gesamtverband herangetragen. Die Anfragen haben uns veranlasst, die Fragebögen der 172 beteiligten diakonischen Beratungsstellen erneut unter dem Aspekt "Best Practice" auszuwerten. Es wurden 18 Einrichtungen identifiziert, bei denen die Kooperation zwischen Suchtberatung und Jobcenter überdurchschnittlich gut funktioniert. Die Kontaktdaten der Einrichtungen, welche sich als Ansprechpartner für interessierte Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen, finden Sie hier.

 

GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht

Aktueller Flyer als Download hier erhältlich !

Die GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht wendet sich an professionelle Mitarbeiter aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchtrehabilitation. Sozialtherapeuten arbeiten als Suchttherapeuten nach den Bestimmungen der Empfehlungsvereinbarung der Kosten- und Leistungsträger von 2001 in den Teams der Suchttherapie mit. Die inhaltlichen Konzepte der Suchttherapie sind der klinischen Psychotherapie entnommen und werden in modifizierter Form in der Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht des GVS vermittelt. Die berufsbegleitende 3-jährige Weiterbildung wird in 2 Ausrichtungen angeboten - psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert. Melden Sie sich jetzt an!