Aktuelles

Die Gestaltung einer familienbezogenen Suchthilfe - eine ganz besondere Herausforderung

Bericht und Dokumentation zum 10. Berliner Suchtgespräch am 27.11.2014 jetzt veröffentlicht!

Die Jubiläumsveranstaltung des GVS versammelte zum Thema „Elternschaft und Suchterkrankung“ Expertinnen und Experten der Sucht-, Jugend- und Erziehungshilfe, Politikerinnen und Politiker sowie Interessierte zu einem wegweisenden Austausch. Sowohl der Bericht als auch die Dokumentation sind nun als Download verfügbar.

 

Teilhabeorientierte Suchtarbeit: inklusiv und selbstbestimmt – eine Zukunftsaufgabe!

DIAKONIEINTERNER Workshop am 24.03.2015 in Kassel

Dieser Workshop zum Thema „Teilhabe von suchtkranken Menschen in der Gemeinschaft“ (nach § 55 SGB XII) soll an die Hintergründe und aktuellen Entwicklungen auf dem Weg zum geplanten Bundesteilhabegesetz heranführen und – im aktiven und arbeitsorientierten Austausch mit Hilfe der World-Café-Methode und in Arbeitsgruppen – den Transfer der verschiedenen Frage- und Problemstellungen in die Suchthilfe einleiten. Diese GVS Veranstaltung richtet sich an die Mitarbeitenden und an die Verantwortlichen von Trägern und Einrichtungen der Diakonischen Suchthilfe. Melden Sie sich jetzt an!

 

Fachexpertise "Geistige Behinderung und Sucht"

Ergebnisse der verbandsübergreifenden Arbeitsgruppe jetzt veröffentlicht!

Berlin, 12.12.2014 - Die Untersuchungen zum Ausmaß von Suchtproblemen, insbesondere von Alkoholproblemen, zeigen in den 90er Jahren eine aktuelle Prävalenz von 3-4% aller in Institutionen betreuter Menschen mit Behinderung. Der zunehmend häufigere Gebrauch und Missbrauch von Suchtmitteln, insbesondere Alkohol, spielt bei Menschen, die als geistig behindert bezeichnet werden, eine erhebliche Rolle, das zeigen die Zahlen zur institutionellen Prävalenz. Sie reichen allerdings nicht aus, um die Fragen zu beantworten, ob das Problemausmaß niedriger oder gleich ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung oder ob das Ausmaß insgesamt zunimmt. Im Bereich der Suchthilfen wird das Problem geistige Behinderung und Sucht nur peripher wahrgenommen (Suchtberatungsstellen, Suchtselbsthilfe und Suchtbehandlungseinrichtungen). In wenigen Fachkliniken zur Suchtentwöhnung haben sich indikative Angebote entwickelt. Der Download der Fachexpertise als pdf-Dokument ist kostenfrei, Printexemplare sind gegen eine Versandkostenpauschale über den GVS zu beziehen. Lesen Sie mehr!

 

Position "Herausforderungen in der Behandlung suchtkranker Familien"

Positionspapier der vom GVS initiierten Projektgruppe „Elternschaft und Suchterkrankung - Ein Projekt zur Optimierung der Hilfen für suchtkranke Menschen mit Elternverantwortung“

Berlin, 27.11.2014 - Die Optimierung der Beratung, Begleitung, Unterstützung und Rehabilitation abhängigkeitskranker Menschen mit Elternverantwortung ist dem Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern macht er sich dafür stark, dass suchtkranke Eltern und deren Kinder fachlich und menschlich die Hilfen erhalten, die sie benötigen. Im nun vorliegenden Papier fasst der GVS die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe zusammen, die sich im Rahmen des Projektes „Elternschaft und Suchterkrankung“ über einen Zeitraum von zwei Jahren mit dem Thema beschäftigt hat. Es soll Impulse zur Weiterentwicklung der Hilfen für suchtkranke Menschen mit Elternverantwortung geben – letztendlich zum Wohle der Kinder. Lesen Sie mehr!

 

Weiterbildung "Herausforderungen in der Behandlung suchtkranker Familien"

Neue Inhouse-Weiterbildung für Fachkräfte zum Thema „Elternschaft und Suchterkrankung

Das vorliegende Weiterbildungsangebot möchte Fachkräfte der verschiedenen Disziplinen (Suchthilfe, Jugendhilfe, Familienhilfe, Schulen, Kitas etc.) auf die Arbeit mit suchtkranken Familien vorbereiten und Handlungssicherheit vermitteln. Die modulare Struktur ermöglicht das Zusammenstellen passgenauer Weiterbildungen, die sich an der Situation und den Erfordernissen der Fachkräfte/Einrichtungen sowie der örtlichen Rahmenbedingungen orientieren. Durch interdisziplinäre Schulungen (z.B. Jugend-, Erziehungs- und Suchthilfe) können Einblicke in die jeweils anderen Fachgebiete und Kontakte vermittelt werden und Kooperationspartner zu einer lernenden Organisation zusammenwachsen. Weitere Informationen zum Angebot erhalten Sie hier.

 

Leitfaden "Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls"

Überarbeitete und erweiterte Neuauflage ab sofort erhältlich!

Der in zweiter, überarbeiteter und erweiterter Auflage vorliegende Leitfaden "Suchtberatung für suchtkranke Eltern zur Förderung des Kindeswohls" richtet sich an Fach- und Führungskräfte der Fachstellen Sucht. Er rückt – ganz bewusst – nicht nur das uns alle angehende Kindeswohl in den Mittelpunkt: Ein wesentlicher Schlüssel zur Verbesserung der Situation betroffener Kinder liegt auch in der Hilfe für die suchtkranken Eltern. Bestellungen richten Sie bitte an gvs(at)sucht.org. Die Schutzgebühr für den Leitfaden beträgt 5,- Euro (zzgl. Versand).

 

Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht

Dieses Rahmenhandbuch zum Qualitätsmanagement für Fachstellen der ambulanten Suchthilfe in diakonischer Trägerschaft wurde durch eine Projektgruppe anerkannter Experten erarbeitet. Mit diesem Handbuch wird den diakonischen Einrichtungen ein Instrument zur Verfügung gestellt, ein Qualitätsmanagementsystem zu implementieren und ggf. zertifizieren zu lassen. Das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht ist als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagementverfahren entsprechend der Vereinbarung zum Internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs.2a SGB IX durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V. anerkannt. Das Bestellformular steht zum Download bereit. Erfahren Sie mehr!

 

GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht

Aktueller Flyer als Download hier erhältlich !

Die GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht wendet sich an professionelle Mitarbeiter aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchtrehabilitation. Sozialtherapeuten arbeiten als Suchttherapeuten nach den Bestimmungen der Empfehlungsvereinbarung der Kosten- und Leistungsträger von 2001 in den Teams der Suchttherapie mit. Die inhaltlichen Konzepte der Suchttherapie sind der klinischen Psychotherapie entnommen und werden in modifizierter Form in der Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht des GVS vermittelt. Die berufsbegleitende 3-jährige Weiterbildung wird in 2 Ausrichtungen angeboten - psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert. Melden Sie sich jetzt an!


Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/ zum Sozialtherapeuten PLUS

Gemeinsame Kooperationsweiterbildung von GVS und BILDUNG UND BERATUNG BETHEL zur ressourcenorientierten Arbeit mit chronisch mehrfach beeinträchtigten abhängigen Menschen (CMA) im regionalen Verbund. Lesen Sie mehr!