Aktuelles

Das Thema „Elternschaft“ in der Sucht-Selbsthilfe

Bericht zur Forschungsstudie aus 2013 - Jetzt verfügbar!

Berlin, 03.02.2016 - Nach längerer Bearbeitungszeit liegt nun ein Bericht mit Ergebnissen und Auswertungen zur Studie aus 2013 vor. Gegenstand der hier behandelten Forschungsstudie war eine anonymisierte Untersuchung zum Thema „Elternschaft“ in den diakonischen Sucht-Selbsthilfegruppen in Form einer zweiteiligen schriftlichen und mündlichen Befragung. Unter Leitung von Agnes Grießmeier und der Gesamtkoordination von Knut Kiepe vom GVS führte eine Forschungswerkstatt an der Evangelischen Hochschule Nürnberg dieses Vorhaben durch. Die Durchführung der Studie erfolgte in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Vertretern der drei diakonischen Sucht-Selbsthilfeverbänden Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche Bundesverband e.V. und den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe - Bundesverband e.V. Lesen Sie mehr!

 

„Suchthilfe in der kulturellen Vielfalt“ – Dokumentation des 11. Berliner Suchtgesprächs ab sofort erhältlich!

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte der GVS am 26.11.2015 zu seinem 11. Berliner Suchtgespräch unter dem Titel „Suchthilfe in der kulturellen Vielfalt“. Grußworte und Impulsreferate stimmten die Anwesenden auf das Thema ein. Moderiert durch den langjährigen Vorsitzenden Vorstand des GVS Sieghard Schilling nahmen in einem spannenden Podiumsgespräch unter anderem die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg Frau Dr. Doris Lemmermeier, der Präsident der Diakonie Deutschland Herr Ulrich Lilie sowie der sucht- und drogenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Herr Dr. Harald Terpe Stellung. Lesen Sie mehr!

 

Lebenslagen gestalten - das Präventionsgesetz umsetzen

Nachbericht und Dokumentration zum Diakonie-Fachtag am 08.12.2015

Die gemeinsame Fachtagung der Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband und des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit informierte über wesentliche Inhalte des Präventionsgesetzes und gab Anlass, gemeinsam über Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit seiner Umsetzung zu diskutieren. Herzstück der Veranstaltung bildeten fünf Workshops zu verschiedenen Settings der Gesundheitsförderung. Der GVS beteiligte sich mit einem eigenen Workshop zur Suchtprävention an dieser Veranstaltung. Lesen Sie mehr!

 

Personenzentrierte Unterstützungsleistungen zur Teilhabe für psychisch und suchterkrankte Menschen – Ideen zur Differenzierung, Flexibilisierung und transparenten Steuerung

Positionspapier der Diakonie Deutschland, des Bundesverband evangelische Behindertenhilfe und des Gesamtverband für Suchthilfe

Ziel dieses gemeinsamen Positionspapieres ist es, die besonderen Belange psychisch und suchterkrankter Menschen in der aktuellen Debatte um das Bundesteilhabegesetz einer besonderen Beachtung zu unterziehen. In den gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die Inklusion von Menschen mit Behinderung, um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und um die Reform der Eingliederungshilfe geraten deren besondere Problemlagen, die von ihnen erlebten spezifischen und häufig nicht sichtbaren kommunikativen Barrieren aus dem Blick und finden zu wenig Berücksichtigung bei der Gestaltung personenzentrierter Hilfen. Lesen Sie mehr!

 

Medizinische Suchtrehabilitation Abhängigkeitskranker: Infoblatt zu Kombinationsmöglichkeiten von Behandlungsformen + Infoseite der Deutschen Rentenversicherung

Gemeinsam mit dem Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss), der Caritas Suchthilfe e.V. (CaSu), dem Fachverband Sucht e.V. (FVS) und dem Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr) stellt der GVS nun ein Informationsblatt zu den Kombinationsmöglichkeiten von Behandlungsformen in der medizinischen Suchtrehabilitation Abhängigkeitskranker zur Verfügung. Informieren Sie sich jetzt!

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat jetzt ihre Rahmenkonzepte, Rahmenbedingungen etc. zur medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker nach Datum sortiert auf einer Internetseite zusammengefasst. HIER finden sich auch die aktuell verabschiedeten gemeinsamen Vereinbarungen der Gremien der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherungen zum Wechsel in die ambulante Entlassungsform bzw. für einen Wechsel in die ambulante Rehabilitationsform nach stationärer Rehabilitation.

 

Eltern in der Selbsthilfe – ihre Kinder – ihre Elternrolle

Gemeinsames INHOUSE-Angebot der drei diakonischen Sucht-Selbsthilfeverbände mit dem GVS

Auch Suchtkranke wollen gute Eltern sein. Wer suchtkrank ist, kann seiner Verantwortung als Mutter oder Vater, insbesondere in der akuten Suchtphase, nicht immer gerecht werden. Das Bewusstsein, das eigene Kind enttäuscht und verletzt zu haben, verursacht Scham und Angstgefühle. Dies kann dazu führen, dass das Thema verdrängt wird. Suchtkranke Eltern benötigen daher vor allem Unterstützung, um diese Scham zu überwinden und um Hilfeangebote für sich und die Kinder annehmen zu können. Ihnen muss vermittelt werden, dass sie über vielfältige Möglichkeiten verfügen, die sie auch zum Wohl ihrer Kinder nutzen können. Dieses INHOUSE-Workshopseminar richtet sich an Teilnehmende von Gruppen der Sucht-Selbsthilfe, ausgewiesene Selbsthilfeunterstützende sowie Personen, die als Multiplikatoren mit Bezug zur Selbsthilfe tätig sind. Weitere persönliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich. Die Mindestteilnehmendenzahl liegt bei 12, maximal können rund 20 Personen teilnehmen. Informieren Sie sich jetzt!

 

CHANCEN NAHTLOS NUTZEN - KONKRET!

Praktische Handlungsempfehlungen zur Zusammenarbeit
zwischen beruflicher Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe jetzt veröffentlicht

In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt „Chancen nahtlos nutzen konkret“ (CNN) nahmen die fünf großen Sucht-Selbsthilfe-Verbände die Zusammenarbeit zwischen beruflicher Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe in den Blick. Ziel war es, unter dem Leitgedanken der Nahtlosigkeit die Chancen einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe auszuloten: Wie kann die Zusammenarbeit verbessert werden? Und in welcher Weise muss die Selbsthilfe dazu ihr eigenes Profil schärfen? Letztliches Ziel ist es, dass den Suchtkranken die bestmögliche Hilfe zu Teil wird und niemand durch das Netz fällt. Lesen Sie mehr!

 

Auswertung der Abschlüsse nach GVS Curriculum "Freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe" - Übersicht 2014 veröffentlicht

Mit seinem Evaluierungsverfahren bietet der GVS eine Auswertung zu den abgeschlossenen Ausbildungseinheiten verschiedener Träger in einer Übersicht an. Für die einzelnen an diesem Verfahren teilnehmenden Trägern leistet der GVS einen zusätzlichen Auswertungsservice und stellt diesen die jeweilige Einzelauswertung einer Ausbildungseinheit zur Verfügung. In die nun vorliegende aktuelle Gesamtübersicht für das Jahr 2014 sind die einzelnen Daten anonymisiert zusammengeführt. Lesen Sie mehr!

 

Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker (BORA)

Gemeinsam von der Rentenversicherung und den Suchtfachverbänden Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. und Fachverband Sucht e.V. ausgerichtete Auftaktveranstaltung am 15.04.2015

Die Fachveranstaltung fand für Vertreter der Rehabilitationseinrichtungen in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker bei der DRV Bund statt. Es wurden die von der Arbeitsgruppe „Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker“ (AGBORA) erarbeiteten Empfehlungen vorgestellt. Zwischendurch und im Rahmen einer Diskussionsrunde nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Rückmeldungen zu geben. Es erfolgte eine rege Diskussion, bei der viele offene Fragen angesprochen und teilweise schon geklärt werden konnten. Mit den BORA-Empfehlungen soll angeregt werden, die Rehabilitanden noch gezielter entsprechend ihren individuellen Teilhabebedarfen zu fördern und damit zu einer weiteren Optimierung der Rehabilitations- und Integrationsprozesse beizutragen.  Die Präsentation zu den "Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker" können Sie HIER herunterladen.

 

Fachexpertise "Geistige Behinderung und Sucht"

Ergebnisse der verbandsübergreifenden Arbeitsgruppe jetzt veröffentlicht!

Berlin, 12.12.2014 - Die Untersuchungen zum Ausmaß von Suchtproblemen, insbesondere von Alkoholproblemen, zeigen in den 90er Jahren eine aktuelle Prävalenz von 3-4% aller in Institutionen betreuter Menschen mit Behinderung. Der zunehmend häufigere Gebrauch und Missbrauch von Suchtmitteln, insbesondere Alkohol, spielt bei Menschen, die als geistig behindert bezeichnet werden, eine erhebliche Rolle, das zeigen die Zahlen zur institutionellen Prävalenz. Sie reichen allerdings nicht aus, um die Fragen zu beantworten, ob das Problemausmaß niedriger oder gleich ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung oder ob das Ausmaß insgesamt zunimmt. Im Bereich der Suchthilfen wird das Problem geistige Behinderung und Sucht nur peripher wahrgenommen (Suchtberatungsstellen, Suchtselbsthilfe und Suchtbehandlungseinrichtungen). In wenigen Fachkliniken zur Suchtentwöhnung haben sich indikative Angebote entwickelt. Der Download der Fachexpertise als pdf-Dokument ist kostenfrei, Printexemplare sind gegen eine Versandkostenpauschale über den GVS zu beziehen. Lesen Sie mehr!

 

Position "Herausforderungen in der Behandlung suchtkranker Familien"

Positionspapier der vom GVS initiierten Projektgruppe „Elternschaft und Suchterkrankung - Ein Projekt zur Optimierung der Hilfen für suchtkranke Menschen mit Elternverantwortung“

Berlin, 27.11.2014 - Die Optimierung der Beratung, Begleitung, Unterstützung und Rehabilitation abhängigkeitskranker Menschen mit Elternverantwortung ist dem Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern macht er sich dafür stark, dass suchtkranke Eltern und deren Kinder fachlich und menschlich die Hilfen erhalten, die sie benötigen. Im nun vorliegenden Papier fasst der GVS die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe zusammen, die sich im Rahmen des Projektes „Elternschaft und Suchterkrankung“ über einen Zeitraum von zwei Jahren mit dem Thema beschäftigt hat. Es soll Impulse zur Weiterentwicklung der Hilfen für suchtkranke Menschen mit Elternverantwortung geben – letztendlich zum Wohle der Kinder. Lesen Sie mehr!

 

Leitfaden "Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls"

Überarbeitete und erweiterte Neuauflage ab sofort erhältlich!

Der in zweiter, überarbeiteter und erweiterter Auflage vorliegende Leitfaden "Suchtberatung für suchtkranke Eltern zur Förderung des Kindeswohls" richtet sich an Fach- und Führungskräfte der Fachstellen Sucht. Er rückt – ganz bewusst – nicht nur das uns alle angehende Kindeswohl in den Mittelpunkt: Ein wesentlicher Schlüssel zur Verbesserung der Situation betroffener Kinder liegt auch in der Hilfe für die suchtkranken Eltern. Bestellungen richten Sie bitte an gvs(at)sucht.org. Die Schutzgebühr für den Leitfaden beträgt 5,- Euro (zzgl. Versand).

 

Weiterbildung "Herausforderungen in der Behandlung suchtkranker Familien"

Neue Inhouse-Weiterbildung für Fachkräfte zum Thema „Elternschaft und Suchterkrankung

Das vorliegende Weiterbildungsangebot möchte Fachkräfte der verschiedenen Disziplinen (Suchthilfe, Jugendhilfe, Familienhilfe, Schulen, Kitas etc.) auf die Arbeit mit suchtkranken Familien vorbereiten und Handlungssicherheit vermitteln. Die modulare Struktur ermöglicht das Zusammenstellen passgenauer Weiterbildungen, die sich an der Situation und den Erfordernissen der Fachkräfte/Einrichtungen sowie der örtlichen Rahmenbedingungen orientieren. Durch interdisziplinäre Schulungen (z.B. Jugend-, Erziehungs- und Suchthilfe) können Einblicke in die jeweils anderen Fachgebiete und Kontakte vermittelt werden und Kooperationspartner zu einer lernenden Organisation zusammenwachsen. Weitere Informationen zum Angebot erhalten Sie hier.

 

Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht

Dieses Rahmenhandbuch zum Qualitätsmanagement für Fachstellen der ambulanten Suchthilfe in diakonischer Trägerschaft wurde durch eine Projektgruppe anerkannter Experten erarbeitet. Mit diesem Handbuch wird den diakonischen Einrichtungen ein Instrument zur Verfügung gestellt, ein Qualitätsmanagementsystem zu implementieren und ggf. zertifizieren zu lassen. Das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht ist als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagementverfahren entsprechend der Vereinbarung zum Internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs.2a SGB IX durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V. anerkannt. Das Bestellformular steht zum Download bereit. Erfahren Sie mehr!

 

GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht

Aktueller Flyer als Download hier erhältlich !

Die GVS Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht wendet sich an professionelle Mitarbeiter aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchtrehabilitation. Sozialtherapeuten arbeiten als Suchttherapeuten nach den Bestimmungen der Empfehlungsvereinbarung der Kosten- und Leistungsträger von 2001 in den Teams der Suchttherapie mit. Die inhaltlichen Konzepte der Suchttherapie sind der klinischen Psychotherapie entnommen und werden in modifizierter Form in der Weiterbildung zur Sozialtherapeutin/zum Sozialtherapeuten / Sucht des GVS vermittelt. Die berufsbegleitende 3-jährige Weiterbildung wird in 2 Ausrichtungen angeboten - psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert. Melden Sie sich jetzt an!