Aktuelles

Zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Suchttherapie

Interdisziplinäre GVS Weiterbildungstagung vom 08. bis 10. September 2010, Berlin-Spandau

Die Forderung nach dem  Einsatz evidenzbasierter Verfahren in der Sucht- Rehabilitation stellt die Frage nach der Wirksamkeit der Sucht- Therapie neu und anders.  Als Bewertungsmassstäbe dienen nur wissenschaftliche Studien. Aber ist damit schon das gesamte Spektrum der Wirksamkeit erfasst? Gibt es nicht viel mehr Faktoren, auch aus dem Lebensumfeld der Betroffenen, die es, ganz im Sinne des ICF und der Kontextbedingungen, mit zu sehen und zu beeinflussen gilt, um Heilung im ganzheitlichen Sinne zu erreichen ? Wie wird dieses Ziel in der Praxis erreicht? Wie kommen professionelle Mitarbeiter/innen mit den unterschiedlichen Erwartungen an die Wirksamkeit ihrer Arbeit zurecht? Mit dieser Spannung zwischen der Messbarkeit und der Überzeugung, dass es Therapeutenvariablen gibt, die weit darüber hinaus gehen, wollen wir uns unter anderem anlässlich unserer diesjährigen Fachkonferenz  befassen. Hinweis auf Programm unter www.sucht.org.

Mit dieser Veranstaltung knüpft der GVS an die Tradition seiner Fachkonferenzen im Rahmen der GVS Weiterbildung zum Sozialtherapeuten/ Sucht an und bietet darüber hinaus auch für alle Interessierten eine Fortbildung mit interdisziplinärem Austausch auf hohem Niveau.

Bitte melden Sie sich jetzt sich an – wir freuen uns auf Ihr Kommen! Anmeldungen sind noch möglich!

 

Die digitale Spaltung der Gesellschaft aufhalten!

Der Bericht zur 3. Berliner Mediensucht-Konferenz am 4. und 5. Juni 2010 von Claudia Biehahn

Berlin-Spandau - „Wie sieht erfolgreiche Mediensuchtprävention aus?“ Auf diese Frage haben die etwa 160 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf der 3. Berliner Mediensucht-Konferenz am 4. und 5. Juni 2010 folgende Antworten gefunden: Mediensuchtprävention ist ein Thema, das die gesamte Gesellschaft angeht und in Zukunft noch viel dringlicher werden wird, deshalb ist eine breite Vernetzung mit starken Partnern nötig, um das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Lesen Sie mehr!

 

Die Broschüre „Evaluierte Programme der Suchtprävention in Deutschland“ (DHS)

Der DHS-Fachausschuss Prävention hat eine Liste evaluierter Programme der Suchtprävention erstellt, um die Umsetzung effektiver suchtpräventiver Maßnahmen in Deutschland zu erleichtern und auszuweiten. Die Liste erlaubt einen Überblick über suchtpräventive Konzepte für unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Settings. Auf Initiative des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk und des Caritasverband sowie des Deutsches Rotes Kreuz, der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen, Ginko - Stiftung für Prävention und der Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wurde eine kleine Auflage gedruckt.
Die formalen Kurzporträts der einzelnen Projekte geben nicht nur die Ziele, Zielgruppen, Inhalte, Methoden der Projekte wieder, sondern auch Hinweise auf die Qualifikation der Durchführenden und auf die Evaluation. Besonders hilfreich für eine etwaige Umsetzung des Projekts sind die Informationen über mögliche Kosten wie auch über mögliche „Stolpersteine“. Hauptkriterium für die Aufnahme eines Projektes war eine vorhandene Fremdevaluation bzw. eine vorliegende Ergebnisevaluation. Die Liste ist nicht geschlossen und kann über den Fachausschuss Prävention der DHS entsprechend erweitert werden. Für den GVS arbeitet Dr. Olaf Backhaus („drobs“ Lüneburg) in diesem Ausschuss mit.
Einzelexemplare der DIN-A4-Veröffentlichung können bei Übernahme der anteiligen Druck und Versandkosten in Höhe von insgesamt 4,40 Euro beim GVS(donth(at)sucht.org) bestellt werden.

 

"Ich bin suchtkrank - wo gibt es Hilfe?" Ein Projekt zur Förderung von regionalen Versorgungsverbünden in der Suchthilfe

Die Aktion Mensch fördert über einen Zeitraum von drei Jahren ein Projekt des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe GVS, mit dem Ziel, die Verbundbildung regionaler Versorgungseinrichtungen in der Suchthilfe zu unterstützen, zu begleiten und zu evaluieren. Der GVS möchte durch konkrete Hilfestellung vor Ort einen praktischen Beitrag zur Realisierung des Positionspapiers Regionale Verbundsysteme leisten. Anhand von "Best Practice" Modellen kann erlernt werden, wie die Umsetzung der Verbundbildung Schritt für Schritt gelingt. Wir möchten gehbare Wege für eine effiziente und effektive Versorgung suchtkranker Menschen unter den gegenwärtigen sozial- und gesundheitspolitischen Bedingungen aufzeigen. Hierzu zählt konsequenterweise auch eine Transparenz des regionalen Hilfesystems für Betroffene. Die niedrigschwellige, barrierefreie Kontaktaufnahme zum Verbund der Beratungs- und Behandlungsstellen muss primäres Anliegen der Verbünde sein. Der GVS bietet auch hier umfangreiche Unterstützung. Auf unserer Seite Verbundprojekt erhalten Sie detaillierte Informationen zum Projekt.

 

Das Suchtberatungsportal der Diakonie - jetzt Online!

Alle Beratungsangebote der Diakonie auf einem Portal!
Unter www.evangelische-beratung.info können sich Rat- und Hilfesuchende der optimalen und vor allem vernetzten Versorgung zu den unterschiedlichen Hilfefeldern sicher sein. Neben allen Adressen und Kontaktdaten der Einrichtungen gibt es nun auch das Angebot der sicheren Webmail-Beratung. Im Rahmen dieses Online-Beratungs-Angebots ist die Kommunikation über E-Mail nach den höchsten Sicherheitskriterien geschützt - und damit sind auch alle übermittelten Daten und Inhalte sicher. Auch ein eigenes Suchtberatungsportal steht nun zur Verfügung. Sie erreichen es direkt unter www.evangelische-beratung.info/angebote/suchtberatung.

 

Diakonie trifft Selbsthilfe - Freiwilliges Engagement fördern

Dokumentation zur Workshoptagung am 11.02.2010 und Faltblatt "Anregungen zur Kooperation"

 Dokumentation ab sofort verfügbar

Am 11.02.2010 veranstaltete der GVS zusammen mit dem Diakonischen Werk der EKD und dem Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) die Workshopveranstaltung „Diakonie trifft Selbsthilfe – freiwilliges Engagement fördern“ zu gesundheitspolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl. Die Suchtselbsthilfe in DIAKONIE und evangelischer Kirche war gut vertreten, wichtig war die Fragen nach den Versorgungsbedarfen und den Möglichkeiten sozialer Teilhabe von chronisch kranken und suchtkranken Menschen. Die Förderung von Selbsthilfe und freiwilligem Engagement sind wichtige Anliegen von DIAKONIE zusammen mit ihren Fachverbänden, fördernde und hemmende Faktoren der Zusammenarbeit wurden identifiziert und Lösungen entwickelt. Die Dokumentation der Workshopveranstaltung steht nun als Download bereit. Ebenfalls können Sie das neue Faltblatt „Diakonie trifft Selbsthilfe – Anregungen zur Kooperation“ hier herunterladen. Gedruckte Exemplare können Sie über die Geschäftsstelle unter gvs(at)sucht.org anfordern.

 

GVS Weiterbildung zum Sozialtherapeuten / Sucht

Die GVS Weiterbildung zum Sozialtherapeuten / Sucht wendet sich an professionelle Mitarbeiter aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchtrehabilitation in der Bundesrepublik Deutschland. Sozialtherapeuten arbeiten als Suchttherapeuten nach den Bestimmungen der Empfehlungsvereinbarung der Kosten- und Leistungsträger vom 2001 in den Teams der Suchttherapie einrichtungsbezogen mit. Die inhaltlichen Konzepte der Suchtherapie sind der klinischen Psychotherapie entnommen und werden in modifizierter Form in der Weiterbildung zum Sozialtherapeuten / Sucht des GVS vermittelt. Die Weiterbildung wird in 2 Ausrichtungen angeboten- psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert. Melden Sie sich jetzt an!