Aktuelles

Verbund- und Netzwerkarbeit - Lösungswege für eine Zukunft der Suchthilfe

GVS Verbundtagung - Berlin, 2. und 3. März 2012

Die Fachtagung richtet sich an Verbünde der Suchthilfe und alle interessierten Einrichtungen des Suchthilfebereichs, die sich noch im oft langwierigen Prozess der Vernetzung befinden. Ein fachlicher Austausch und „der Blick über den Tellerrand“ bilden die Grundlagen jeder Kooperation. Beides möchte die Fachtagung ermöglichen. Melden Sie sich jetzt an!

 

Auswertung der Abschlüsse nach GVS Curriculum "Freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe" - Übersicht 2011 veröffentlicht

Mit seinem Evaluierungsverfahren bietet der GVS eine Auswertung zu den abgeschlossenen Ausbildungseinheiten verschiedener Träger in einer Übersicht an. Für die einzelnen an diesem Verfahren teilnehmenden Trägern bietet der GVS einen zusätzlichen Auswertungsservice an und stellt diesen die jeweilige Einzelauswertung einer Ausbildungseinheit zur Verfügung. In die nun vorliegende aktuelle Gesamtübersicht für das Jahr 2011 sind die einzelnen Daten anonymisiert zusammengeführt. Lesen Sie mehr!

 

Von der Hilflosigkeit zur Handlungskultur - Elternschaft als Thema der Suchthilfe

Fachtagung - Berlin, 11. Juni 2012

Diese Veranstaltung widmet sich explizit den Frage- und Problemstellungen rund um das Thema Elternschaft und Suchterkrankung und richtet den Fokus in diesem Fall auf eine möglichst optimale Förderung der „Elternressourcen“ von suchtkranken Menschen – zum Wohl ihrer Kinder! Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus den Einrichtungen der Suchthilfe, Engagierte aus der Sucht-Selbsthilfe sowie Verantwortliche aus den Bereichen Politik, Sozialleistungsträgern, Verbände, Trägereinrichtungen und  Selbsthilfe. Das Programm sowie weitere Informationen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Anmeldungen sind schon jetzt möglich!

 

Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht

Ab sofort ist das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht lieferbar

Berlin (DWEKD), 15.12.2011 - Es handelt sich dabei um ein durch eine Projektgruppe anerkannter Experten erarbeitetes Rahmenhandbuch zum Qualitätsmanagement für Fachstellen der ambulanten Suchthilfe in diakonischer Trägerschaft. Mit diesem Handbuch wird den diakonischen Einrichtungen ein Instrument zur Verfügung gestellt, ein Qualitätsmanagementsystem zu implementieren und ggf. zertifizieren zu lassen. Das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Fachstelle Sucht ist als rehabilitationsspezifisches Qualitätsmanagementverfahren entsprechend der Vereinbarung zum Internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs.2a SGB IX durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V. anerkannt. Das Bestellformular steht zum Download bereit. Erfahren Sie mehr!

 

Aktuelle Informationen zum Beratungsportal der Diakonie

Berlin (DWEKD), 28.11.11 – Nach einer kurzen Unterbrechung durch das Auslaufen der bisherigen Projektförderung hat das Projekt „Beratungsportal der Diakonie“ zum 1.11.2011 wieder seine Arbeit aufgenommen. Schwerpunkt des einjährigen Projektes ist die Integration des Portals in den neuen Internetauftritt der Diakonie und die langfristige Sicherstellung der Finanzierung. Lesen Sie mehr!

 

Beiträge und Bericht zur 4. Berliner Mediensucht-Konferenz nun Online!

Die meisten Beiträge der Veranstaltung stehen im Downloadbereich der Konferenz-Website www.mediensucht-konferenz.de zur Verfügung. Den Bericht zur Konferenz finden Sie hier. Ein ausführliches Interview mit Dr. Theo Wessel unter dem Titel „Wichtig ist, dass die Ahnungslosigkeit der Eltern ein Ende hat“ finden Sie auf www.diakonie.de.

 

Diakonische Dienstleistungen in Zeiten knapper Kassen

Trägerfachverbände der Diakonie suchten auf Fachtag nach Lösungen in der kommunalen Finanzkrise

Wie können Städte und Gemeinden in Deutschland trotz ihrer leeren Kassen ihre sozialen Aufgaben erfüllen? Und wie können die verschiedenen diakonischen Hilfefelder auf die Notsituation in den Kommunen reagieren? Welche Vorschläge hat die Diakonie auf die gewaltige Herausforderung unseres Sozialstaates? Um diese Fragen drehte sich am 7. November eine gemeinsame Tagung der Trägerfachverbände im Diakonischen Werk der EKD im Haus der Kirche in Kassel. Rund 120 leitende Angestellte aus allen Hilfebereichen der Diakonie informierten sich in sieben Workshops über neue Ansätze, wie trotz chronisch knapper Kassen Menschen effektiv geholfen werden kann und diskutierten mit den Hauptreferenten über Aufgaben und Rolle diakonischer Arbeit. Erfahren Sie mehr!

 

Teilhabe abhängigkeitskranker Menschen sichern

Stellungnahme zu den Anforderungen an die Strukturqualität von Rehabilitationseinrichtungen durch die Deutsche Rentenversicherung

Berlin (DWEKD), 27.09.2011 - Menschen zu befähigen, am sozialen Leben möglichst nach ihren Wünschen teilzuhaben, ist das Ziel medizinischer Rehabilitation. In den diakonischen Diensten und Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe sind dies oftmals Menschen mit einem sehr spezifischen und komplexen Hilfebedarf. Sie werden in der Diakonie so, wie sie sind, mit ihren Schwächen und Stärken anerkannt. Unabhängig von wirtschaftlichen Nutzenerwägungen muss das System der medizinischen Rehabilitation für alle in ihrer Teilhabe eingeschränkten, zumeist chronisch kranken Menschen zugänglich, interdisziplinär orientiert und auf den individuellen Teilhabebedarf bezogen sein. Dazu gehört auch, dass die Rehabilitation in enger Verbindung zu vor- und nachgelagerten Angeboten steht, für die die diakonische Suchtkrankenhilfe in vielen Sozialräumen Versorgungsverantwortung übernimmt. Standardisierungen sind nur in beschränktem und vor allem reflektiertem Maße sinnvoll. Mit dem vorliegenden Positionspapier nehmen das Diakonische Werk der EKD und der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (GVS) nicht nur zu den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung zur Strukturqualität von stationären Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation Stellung, sondern stellen zugleich das Profil der diakonischen Suchtrehabilitation vor. Bestellung und Download

 

Empfehlungen des Vorstandes des GVS zur Zusammenarbeit mit der Geldspielautomatenindustrie

August 2011 - Der Vorstand des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. (GVS) hat nun eine Empfehlung zur Zusammenarbeit mit der Geldspielautomatenindustrie veröffentlicht. Lesen Sie mehr!

 

Suchtkranke Eltern und ihre Kinder in den Blick nehmen!

Eine neue Broschüre des GVS liefert Hintergründe und Empfehlungen für die Beratung suchtkranker Eltern zum Wohle ihrer Kinder

Berlin, 03.05.2011 - Auch suchtkranke Eltern wollen gute Eltern sein. Doch um der Verantwortung für ihre Kinder gerecht werden zu können, brauchen fast alle suchtkranken Eltern Unterstützung. Ein neuer Leitfaden des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe bietet Suchtberatungsstellen eine Hilfestellung für die Beratung suchtkranker Eltern zum Wohle ihrer Kinder.

Die Broschüre mit dem Titel „Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls“ soll Suchtberatern helfen, ihrer Verantwortung für die suchtkranken Eltern und ihren Kindern gerecht zu werden und als Case Manager im Verbund der Hilfesysteme eine zentrale Rolle einzunehmen. Die von einem zehnköpfigen Expertenteam erarbeiteten Leitlinien richten den Blick auf beide Seiten – die der Kinder und der Eltern – und ermutigen zu einer Hilfe mit einem systemischen Blick auf den Familienkontext.

Neben einer genauen Beschreibung der Situation suchtkranker Eltern und ihrer Kinder sowie einem Blick auf die Rolle der Suchtberatung in der Kommune liefert der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation, gerade auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe. Daneben enthält die Broschüre politische Forderungen und einen aktuellen Materialien-Anhang. Sie dient damit sowohl als alltägliche Arbeitshilfe wie als Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Broschüre ist ab sofort beim GVS gegen eine Schutzgebühr von 5,- € (inkl. Versand) erhältlich.

 

Das System der Suchtrehabilitation gerät massiv unter Druck! - Problemanzeige der Sucht-Fachverbände buss, CaSu, fdr und GVS

Zwei aktuelle Entwicklungen führen dazu, dass die medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker seit einigen Monaten mit Problemen zu kämpfen hat, die die Versorgungsstrukturen und die Qualität der Behandlung erheblich gefährden: Zum einen sind die finanziellen Mittel der Deutschen Rentenversicherung für die Durchführung von Reha-Maßnahmen durch die stetig wachsende Zahl der Reha-Anträge erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik vollständig erschöpft. Zum anderen führt ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dazu, dass das seit Jahren bewährte Prinzip ‚Therapie statt Strafe’ für Drogenabhängige kaum noch Anwendung findet. Lesen Sie mehr!

 

Erhebung zur Kooperation von Suchtberatung und Jobcenter im Rahmen des SGB II

Die im vergangenen Frühjahr durchgeführte GVS-Erhebung zur Kooperation von Suchtberatung und Jobcenter stieß auf großes Interesse bei den Beratungsstellen und der Wunsch nach einem regelmäßigen fachlichen Austausch wurde in den vergangenen Wochen an den Gesamtverband herangetragen. Die Anfragen haben uns veranlasst, die Fragebögen der 172 beteiligten diakonischen Beratungsstellen erneut unter dem Aspekt "Best Practice" auszuwerten. Es wurden 18 Einrichtungen identifiziert, bei denen die Kooperation zwischen Suchtberatung und Jobcenter überdurchschnittlich gut funktioniert. Die Kontaktdaten der Einrichtungen, welche sich als Ansprechpartner für interessierte Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen, finden Sie hier.

 

Suchthilfe im regionalen Behandlungsverbund - Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven

Februar 2011 - In der Diskussion um die Weiterentwicklung der Suchthilfe erhalten Verbundsysteme eine zunehmende Bedeutung. Um die Betreuung und Behandlung suchtkranker Menschen zu verbessern, ist es notwendig, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Angebotssegmenten und Versorgungsstrukturen zu bearbeiten und die Kooperation der Leistungserbringern zu verbessern. Zu diesem Thema ist nun eine neue Handreichung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erschienen, die in der Erstellung auch vom GVS unterstützt wurde. Lesen Sie mehr!

 

Positionspapier zur "Psychosozialen Betreuung Substituierter" jetzt veröffentlicht

Dezember 2010 - Die in der DHS zusammengeschlossenen Verbände - darunter auch der GVS - haben nun das gemeinsam formulierte Positionspapier mit Grundlagen und Standpunkten zum Thema "Psychosoziale Betreuung Substituierter" (PSB) veröffentlicht. Auf der Basis des aktuellen Wissenstandes und bewährter Praxis bietet es einen Rahmen für fachliches und gesundheitspolitisches Handeln von Leistungsanbietern und Leistungsträgern der Sucht- und Drogenhilfe. Dabei unterstützt der GVS die mehrheitliche Meinung der in der DHS vertretenen Verbände, das die PSB ein zentraler Bestandteil der Substitutionsbehandlung in Deutschland ist, auf den nur dann verzichtet werden kann, wenn und solange eine PSB nicht möglich oder nicht notwendig ist. Lesen Sie mehr!

 

"Gut funktionierende Kooperationen sind die Minderheit!"

Pressemitteilung des GVS zum Ergebnis einer bundesweiten Befragung der diakonischen Suchtberatungsstellen: Wie (gut) arbeiten Jobcenter und Suchtberatungsstellen zusammen?

Berlin, 20.12.2010 - Erwerbsarbeit ist in unserer Gesellschaft ein wesentlicher Schlüssel zur sozialen Teilhabe. Für arbeitslose Menschen ist es deshalb besonders wichtig, dass alle Vermittlungshemmnisse beseitigt werden, die einer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Wege stehen. Das trifft insbesondere auf Suchtprobleme zu, mit denen - laut einer Repräsentativerhebung der Fachstelle für Arbeitsmarktintegration und Reintegration Suchtkranker (FAIRE) in Koblenz - bis zu 20 Prozent der Arbeitslosen und bei den unter 25-Jährigen sogar bis zu 30 Prozent zu kämpfen haben. Wie gut ist es aber um die Zusammenarbeit zwischen den Trägern der Grundsicherung (Jobcentern, ARGEn) und der Suchthilfe in Deutschland bestellt? Wird die Kompetenz der Suchtfachleute in das Fallmanagement einbezogen? Schicken die Fallmanager/innen ihre Kunden in die Suchtberatungsstellen, wenn sie ein Suchtproblem vermuten? Lesen Sie mehr!

 

Interferonbehandlung und Abstinenztherapie

GVS Stellungnahme

Eine Behandlung mit Interferon/Ribavirin ist in eine Abstinenzbehandlung integrierbar! Die Hepatitisbehandlung kann positiv in eine Abstinenzorientierung eingebunden werden. Lesen Sie mehr!

 

„Ich bin suchtkrank - wo gibt es Hilfe?“ Ein Projekt zur Förderung von regionalen Versorgungsverbünden in der Suchthilfe

Die Aktion Mensch fördert über einen Zeitraum von drei Jahren ein Projekt des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe GVS, mit dem Ziel, die Verbundbildung regionaler Versorgungseinrichtungen in der Suchthilfe zu unterstützen, zu begleiten und zu evaluieren. Der GVS möchte durch konkrete Hilfestellung vor Ort einen praktischen Beitrag zur Realisierung des Positionspapiers Regionale Verbundsysteme leisten. Anhand von "Best Practice" Modellen kann erlernt werden, wie die Umsetzung der Verbundbildung Schritt für Schritt gelingt. Wir möchten gehbare Wege für eine effiziente und effektive Versorgung suchtkranker Menschen unter den gegenwärtigen sozial- und gesundheitspolitischen Bedingungen aufzeigen. Hierzu zählt konsequenterweise auch eine Transparenz des regionalen Hilfesystems für Betroffene. Die niedrigschwellige, barrierefreie Kontaktaufnahme zum Verbund der Beratungs- und Behandlungsstellen muss primäres Anliegen der Verbünde sein. Der GVS bietet auch hier umfangreiche Unterstützung. Auf unserer Seite Verbundprojekt erhalten Sie detaillierte Informationen zum Projekt.

 

GVS Weiterbildung zum Sozialtherapeuten / Sucht

Die GVS Weiterbildung zum Sozialtherapeuten / Sucht wendet sich an professionelle Mitarbeiter aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchtrehabilitation in der Bundesrepublik Deutschland. Sozialtherapeuten arbeiten als Suchttherapeuten nach den Bestimmungen der Empfehlungsvereinbarung der Kosten- und Leistungsträger vom 2001 in den Teams der Suchttherapie einrichtungsbezogen mit. Die inhaltlichen Konzepte der Suchtherapie sind der klinischen Psychotherapie entnommen und werden in modifizierter Form in der Weiterbildung zum Sozialtherapeuten / Sucht des GVS vermittelt. Die Weiterbildung wird in 2 Ausrichtungen angeboten- psychoanalytisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert. Melden Sie sich jetzt an!